Wie Rückenschmerzen vorbeugen?

Wie kann man Rückenschmerzen vorbeugen? Wer sich gegen Verspannungen im Nacken, schnelle Ermüdung und Rückenschmerzen wappnen will, sollte auf ausreichend Bewegung und geeignete Sitzmöbel am Arbeitsplatz achten. Das heißt auch: Öfter mal die Sitzhaltung wechseln: Stehsitzen beendet den Sitzmarathon.

Der richtige Stuhl für die richtige Haltung hilft vorbeugend gegen Rückenschmerzen

Ein genauer Blick auf Spezialanbieter kann sich bei Rückenproblemen tatsächlich lohnen. Der HÅG Capisco beispielsweise sorgt für mehr Dynamik am Schreibtisch, weil er sowohl Stuhl als auch Stehhilfe zugleich ist und das Sitzen in erhöhter Position ermöglicht. Das sogenannte Stehsitzen kann Körper und Geist in Schwung halten. Und das ist gut so, denn die Menschen sitzen sonst nämlich bis zu 14 Stunden am Tag. Für unseren Bewegungsapparat und vor allem Hüfte und Rücken ein wahres Todesurteil!

Laut einer Studie des Zentrums für Gesundheit (ZfG) der Deutschen Sporthochschule Köln ist ein Stehsitz “die optimale Ergänzung zum Sitzarbeitsplatz und sorgt im Wechsel für eine ausgewogene Beanspruchung und Entlastung der bei Büroarbeiten genutzten Muskelgruppen”. Ein ergonomischer Bürostuhl ist deshalb das A und O für einen gesundheitsorientierten Arbeitsplatz.

So sitzen, wie es dem Rücken gut tut – das ist im Job so wichtig wie daheim.

“Damit unterstützt er die Steh-Sitz-Dynamik – das heißt, den regelmäßigen Wechsel zwischen Stehen, Sitzen, Stehsitzen und Bewegen. Das kann Rückenbeschwerden aktiv entgegenwirken. Etwa zwei bis vier Haltungswechsel pro Stunde sind optimal und entlasten Wirbelsäule und Bandscheiben erheblich”, rät Claudia M. Beltermann, Leiterin Ergonomie und Training bei der Unternehmensgruppe Scandinavian Business Seating, zu der auch der Bürostuhlhersteller gehört.

Regelmäßige Haltungswechsel sind das A und O für gesundes Sitzen

Basierend auf dem Sattel-Reiter-Prinzip, unterstützt der Stuhl den Sitzenden in jeder Position bis hin zum Stehen und erlaubt so eine Vielzahl ergonomischer Haltungen. Dabei lässt er jede Position zu: Man kann vorwärts, seitwärts oder auch umgekehrt sitzen – wie es eben gerade passt. Das ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Geist. Denn die dynamische Bewegung fördert die Sauerstoffversorgung im Gehirn. Dadurch bleibt man bei der Arbeit konzentriert und leistungsfähig.

Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz

  • Arbeitsmediziner empfehlen eine Aufteilung in 50 Prozent dynamisches Sitzen, 25 Prozent Stehen und 25 Prozent Bewegen.
  • Der Winkel zwischen Ober- und Unterarmen sollte mindestens 90 Grad betragen.
  • Die Arme sollten entspannt auf den Armlehnen ruhen, das entlastet den Schulterbereich und beugt Verspannungen vor.
  • Den Bürostuhl richtig einstellen: Ober- und Unterschenkel sollen einen Winkel von etwas mehr als 90 Grad bilden.
  • Aufrecht sitzen: Ein leicht nach vorne gekipptes Becken vermeidet den Rundrücken.

Zusätzlich solltet ihr euren Rücken und die Hüfte durch regelmäßiges bewegen stärken. In dieser Kombination ist das Risiko an Rückenschmerzen oder schlimmeren zu leiden, deutlich geringer!

Foto: djd/HÅG

Ein Kommentar bei „Wie Rückenschmerzen vorbeugen?“

  1. Der Stuhl ist sehr gut. Wenn ich jedoch etwas gegen Rückenschmerzen tun möchte, dann muss der ganze Arbeitsplatz rückengerecht gestaltet werden. Mit dem Laptop in dieser Stellung gibt es ganz schnell eine Verspannung im Nacken! Das ist nicht nachahmenswert!

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