Wie ist das Leben im Big Brother Container?

Wie lebt es sich im Big Brother Container? Und mit welchen Umständen muß man klar kommen und lernen zu Recht zu kommen? Benny Kieckhäben erklärt uns, was für ihn eine große Herausforderung war.

Benny Kieckhäben: Promi Big Brother Experte spricht
Irrsinn oder Langeweile – lohnt sich das Einschalten?

Wer könnte das Leben im TV-Container besser beurteilen und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen? Benny Kieckhäben natürlich! Im Sommer 2011 zog der schrille Teilnehmer von „Deutschland sucht den Superstar“ selbst ins „Big Brother“-Haus und wohnte bis zur Finalsendung knapp drei Monate unter anderem mit Lisa Bund (DSDS), Nadja abd el Farrag (Naddl) und Gina-Lisa Lohfink, beobachtet von vielen Kameras, unter einem Dach.

„Es ist wirklich krass eng im Haus und du hast jeden Tag Angst mit ’ner Morgenlatte aufzuwachen“, gibt Benny zu. „Überall sind Kameras und wenn du auf Klo gehst, wirst du auch beobachtet. Das Schlimmste war wirklich dort einen ‚Bollen’ abzulassen, ich glaube, ich war die ersten fünf Tage nicht richtig auf dem Klo!“

Doch die aktuellen Bewohner des Containers in der diesjährigen Staffel haben andere Probleme: Jenny Elvers quatscht an Tag 2 bei Promi-Big-Brother wieder einmal offen über ihre Alkoholsucht. „The Voice“-Star Percival tritt in Hungerstreik. Ein ziemlich verschrumpelter Martin Semmelrogge duscht zum Entsetzen aller komplett nackt. Am dritten Tag erinnert die Show mit einem „Ekel-Match“ frappierend an das Dschungelcamp.

Frauenliebling David Hasselhoff ist vorzeitig aus dem Haus ausgezogen, weil ihm angeblich die Gage zu niedrig war bzw. es von Anfang an so festgelegt war. Die meiste Aufmerksamkeit zog jedoch der pummelige Hund von Ex-„Mini Playback Show“-Moderatorin Marijke Amado auf sich: Designer Harald Glööckler und diversen Tierschutzorganisationen fordern: Marijke Amado muss ihren zitternden und ängstlich dreinblickenden Hund Jottem aus dem “Big Brother”-Haus in die Freiheit entlassen.

Nicht ganz zu unrecht kämpft Sat.1 daher gegen schlechte Einschaltquoten. Das Experiment dorht zu scheitern. Wollen wir vielleicht nicht mehr all´ diese C, D und Z Promis in verschiedensten Lebenslagen zu sehen? Es ist vielleicht an der Zeit wieder zu ordentlichen Formaten zurück zu kehren und dem Trash TV den Rücken zu kehren.

Foto:
Dennis Möbus

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