Wie geht es weiter mit Vitali Klitschko?

Wie geht es weiter mit Vitali Klitschko? Hängt der Weltmeister die Handschuhe an den Haken? Wird er seine politische Karriere an den Nagel hängen? Wie wird es weitergehen mit ihm in der Urkaine? Die Revolution ist für ihn auf jeden Fall noch lange nicht zu Ende. Auch im nächsten Jahr will er für seine Meinung und die Änderungen kämpfen.

Vitali will auch 2014 weiter für die Ukraine und die Reformen kämpfen

Allerdings sind seine derzeit seine Befürchtungen, dass der Westen über die Feiertage das Interesse verliert und seine und die Bemühungen seiner Anhänger in Vergessenheit geraten. Über die Feiertage wünscht sich Vitali, dass die Botschaften in der Ukraine weiterhin so gut besetzt bleiben. Der Informationsfluss in und die Unterstützung aus dem europäischen Ausland inst enorm wichtig.

Der Bild-Zeitung sagte Vitali gestern:

Es ist der fünfte Sonntag hintereinander, an dem ich auf dem Maidan mit Zehntausenden Ukrainern demonstriert habe! Ich bin entschlossen, bis ins neue Jahr hier zu bleiben! … “Wir haben einen Reformplan, und es gibt nur einen Weg: vorgezogene Präsidentschafts- und Parlamentswahlen”

Vitali Klitschko kann wegen politischer Verpflichtungen in seiner ukrainischen Heimat derzeit keine Pflichtverteidigung als Champion bestreiten. Der Grund: Er ist als Vorsitzender und Präsidentschaftskandidat der ukrainischen Partei UDAR aktiv an den Demonstrationen von Kiew beteiligt. Daher hat ihm der World Boxing Council (WBC) den ruhenden Status (Champion Emeritus) verliehen. Das teilte sein Management kürzlich mit.

Der WBC setzte Vitali Klitschko ein Ultimatum für die Terminbekanntgabe seiner anstehenden Pflichtverteidigung, das kürzlich jedoch ablief. Damit gibt der 42-Jährige seinen regulären Titel als WBC-Weltmeister frei. Zuletzt stand Vitali im September 2012 im Ring, als er seinen WBC-Titel im Schwergewicht gegen den Wahl-Kölner Manuel Charr erfolgreich verteidigte.

Mit der Ernennung zum Weltmeister im Ruhestand erhält der Boxer die Chance, zu einem späteren Zeitpunkt in den Ring zurück zu kehren. Doch die politischen Belange seines Landes sind ihm momentan wichtiger – den Boxsport überlässt Vitali lieber einem anderen Klitschko: „Ich kann mir das nach aktuellem Stand überhaupt nicht vorstellen. Meine Konzentration gilt der Politik in der Ukraine. Ich spüre, dass die Menschen mich dort brauchen“, sagte der ukrainische Oppositionsführer. „Für weitere sportliche Erfolge wird mein Bruder Wladimir sorgen.“

Foto: highgloss.de

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