Wer ist Sweza aus Berlin?


Berlin ist voll von Street-Art-Künstlern. Ein sehr bekannter darunter ist „Sweza“, der seit Jahren analoge Graffitis mit digitaler Technik kombiniert. Wer über eines seiner Kunstwerke wie das oben genannte QRadio stolpert, zückt sein Smartphone und scannt den QR-Code. Als Dank erhält er ein Musikstück kostenlos zum Anhören.

Es ist dunkel auf Berlins Straßen. Ein junger Mann hat die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Ungesehen rennt er zu der Stelle, die er sich vor ein paar Tagen ausgesucht hat, legt die Schablone an und sprayt das Radio an die Wand. Zum Schluss der QR-Code, an Stelle der Kassette, direkt auf das Kassettenfach. Wie ein Dieb verschwindet Sweza wieder in der Nacht.

Unbekannte Street-Art-Künstler bekannt machen

Hintergrund dieser Aktion ist, dass Sweza unbekannten Musikern helfen will, mehr im Rampenlicht zu stehen. Die Musikstücke sind allesamt von befreundeten Musikern, die in der hartumkämpften Branche Fuß fassen wollen. Mit seiner unkonventionellen Verbreitungsmethode will Sweza diese Künstler unterstützen.

Zeitreise

Das QRadio ist nur eines von vielen Projekten, die der Street-Artist unter die Leute bringt. Ein anderes ist „GraffYard“, eine Anlehnung an das englische „Graveyard“ (Friedhof). Hierbei fotografiert der gesichtslose Sweza ein Graffiti, bevor es von offizieller Stelle entfernt wird.

Statt des Graffitis prangt nun ein QR-Code an der Hauswand und mit einem Klick auf dem Smartphone lässt sich das alte Graffiti wieder auf den Bildschirm holen. „Damit können die Menschen in die Vergangenheit reisen“, erklärt Sweza auf seiner Internetseite.

The Paper Guy

„Sweman“ ist ein lebensgroßer Papiermensch, der vor allem in Bologna, wo Sweza oft seine Zeit verbracht haben muss, aber auch in Berlin oft zu sehen ist. Der Sweman kommt stets in neuer Aufmachung daher und passt sich immer an das Stadtbild an:

Als Telefonierender neben einer Telefonzelle, im Sprung über einen Stromkasten, winkend um eine Häuserecke. Der Mann mit Anzug, Krawatte, Baskenmütze und Sonnenbrille hat ein hohes Wiedererkennungspotenzial.

Wozu das Ganze?

Sweza will die Straßen Berlins und Bolognas auf seine Art verschönern, und seine Mitmenschen zum Nachdenken anregen. In Bologna hat er unter zahllosen Überwachungskameras Warnhinweise angebracht („Achtung, Sie werden überwacht!“), um die Menschen bewusster ihre Umwelt wahrnehmen zu lassen.

Auch politische Motive kann man hinter vielen Projekten vermuten – jedoch stets ohne die Wände, Stromkästen oder Schilder ernsthaft zu beschmieren (obgleich das die Stadt Berlin sicherlich anders sieht).

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Dieser Artikel wurde gesponsert von der Deutschen Telekom AG

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