Ist die Biografie über David Garrett gar nicht echt?

Ist die neueste Biografie “Teufelsgeiger” über David Garrett gar nicht echt? Kann so ein Buch echt oder unecht sein? Wir finden: Ja! Fest steht: Es ist kein offizielles Werk, was David in Auftrag gegeben oder jemals freigegeben zu haben scheint. Und dieser Umstand wurde für David´s Vater deshalb zum Ärgernis.

Doch wie schaftt es eine Biografie von David Garrett auf den Markt – die gar keine ist?

Verwirrung, Gerüchte und nun eine Klage. David Garrett wurde doch nicht von seinem Vater zum Erfolg gezwungen. So steht es in in der kürzlich erschienenen Biografie des „Teufelsgeigers“, in der von „Geigen-Drill“ die Rede ist. David Garretts Vater Georg Bongartz wird in dem Buch als Unmensch dargestellt. Für uns macht es diese Biografie daher erstmal zu einem fragewürdigem Werk!

Laut der „In“ hatte das Buch ein Autor verfasst, ohne mit David Garrett selbst zu sprechen! Ein komplettes Hören-Sagen/Fan Werk, wie es scheint! Gegen Schreiber und Verlag geht Georg Bongartz nun gerichtlich vor, nicht aber gegen seinen Sohn. Der Violinenhändler erklärt: „Jeder, der so eine Weltkarriere hingelegt hat wie David, kann sich einen Vater wie mich nur wünschen.“ Er habe ihn nie zu etwas zwingen müssen. Um dies zu untermauern traten Vater und Sohn kürzlich gemeinsam beim „Kölner Treff“ auf und umarmten sich innig vor laufender Kamera.

Wie und warum kam der Autor zu der Muse eine Biografie zu schreiben über einen Promi zu schreiben, den er – wie es scheint – niemals persönlich getroffen hat? Und noch schlimmer: Welcher Verlag veröffentlich ungeprüft solch´ ein Werk? Und warum darf ein Buch Biografie genannt werden, obwohl der Schreiber scheinbar keinerlei Kontakt zur beschriebenen Person hatte?

Für ein Interview stand uns leider bisher noch keiner der Verantwortlichen zur Verfügung. Was denkt ihr? Sollte jeder Fan oder Nicht-Fan die Chance und Gelegenheit bekommen ein Buch über einen Promi zu verfassen?

Foto:
Universal Music

3 Kommentare bei „Ist die Biografie über David Garrett gar nicht echt?“

  1. Vorne weg, David Garrett wird mit zwei T geschrieben. Könnte das im Artikel bitte entsprechend uberall korrigiert werden? Danke.

    Nun zum Thema…

    Jeder der Lust und Laune hat, kann ohne Genehmigung eine Biografie über jemanden schreiben. Man muss nur nachweisen (können), dass das stimmt was man schreibt. Solche Biografien gibt es von jedem Star. Die Autoren schreiben solche Biografien, weil sie mit dem Erfolg anderer Leute Geld machen wollen. Sie wollen ein Stück vom Kuchen abhaben …und führen mit zweideutigen Buchtiteln und entsprechender Werbung die Fans in die Irre, das Buch sei vom Star genehmigt. “Exlusiv” hört sich so einmalig, so richtig an und vor allen Dingen als ob dort etwas drin steht, was vorher noch nicht bekannt war. So wird man animiert das Buch zu kaufen. Jeder Fan will alles über seinen Star wissen. Aber das Buch hier ist nur eine Ansammlung und Zusammenfassung von Medienberichten eines Autors, der sonst nichts von den Star weiß über den er schreibt. Der hat doch weder mit dem Star, noch mit dem musikalischen oder familiären Umfeld jemals gesprochen Jeder Fan weiß mehr und kann sich den Kauf des Buches getrost sparen.

    1. Danke Corelli! Ich frage mich allerdings wie man so unprofessionell einen Artikel verfassen kann? (Hiermit meine ich nicht Dich, sondern den oben stehenden Artikel!) Es ist schon eine Unverschämtheit sich über eine schlecht recherchierte Biographie auszulassen, wenn man selber nicht in der Lage ist zu recherchieren!

      “Wie und warum kam der Autor zu der Muse eine Autobiografie zu schreiben?
      Und noch schlimmer: Welcher Verlag veröffentlich ungeprüft solch´ ein
      Werk? Ziemlich mysteriös dieser Fall….”

      Warum fragen Sie nicht einfach den Autor? Und den Verlag findet man doch mit Leichtigkeit heraus…Daran ist rein gar nichts mysteriös!

    2. Zudem kennt hier offensichtlich den Unterschied zwischen “Biografie” und “Autobiografie” nicht – abgesehen davon kommt dieser Artikel reichlich spät. Die Presseerklärung von Bongartz` Anwälten (im Übrigen wird nicht gegen das komplette Werk vorgegangen, sondern es wird nur einzelnen Passagen widersprochen) ist doch auch schon einen knappen Monat alt. Heisst das, nach möglicher vierwöchiger Recherche ist obenstehender Artikel alles, was man hier meint, mitteilen zu müssen? :/

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