Welche Baumart als Weihnachtsbaum?

Welche Baumart eignet sich am besten als Weihnachtsbaum? Wir haben für euch die verschiedenen Sorten unter die Lupe genommen.

Es gibt die verschiedensten Arten von Weihnachtsbäumen – welche Vort- und Nachteile bieten sie euch?

Blaufichte

Die Blaufichte heißt eigentlich Stechfichte und hat blau schimmernde, teilweise silbern wirkende Nadeln. Sie ist der klassische Weihnachtsbaum der Deutschen, nur von der Nordmanntanne verdrängt. Wie der eigentliche Name schon sagt, stechen die Nadeln dieses Baumes stark, deshalb empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen beim Schmücken. Die Äste der Blaufichte sind im Allgemeinen sehr stark und eignen sich besonders für schweren Schmuck und echte Kerzen. Sie wächst eher buschig und dicht.

Fichte

Eine Verwandte der Blaufichte ist die (Rot-)Fichte mit leicht nach oben gebogenen Ästen. Sie ist häufig am preisgünstigsten, hält jedoch nur einige Tage. Somit eignet sich dieser Baum besonders für diejenigen, die um Silvester herum verreisen möchten und nach Weihnachten bereits ihren Baum entsorgen wollen.

Colorado-Tanne

Mit ihren langen, silbergrauen Nadeln gehört die Colorado-Tanne zu den edleren Weihnachtsbäumen. Da sie in Deutschland als Exot gilt, ist sie recht teuer. Die Krone dieser Tannen ist nicht immer so gleichmäßig gewachsen wie die ihrer Verwandten. Die großen Abstände zwischen den Etagen erlauben jedoch viele Kugeln und großzügig hängenden Schmuck. Die Colorado-Tanne hat eine lange Lebensdauer.

Nordmanntanne

Sie steht in dreiviertel aller deutschen Wohnzimmer zu Weihnachten: Die Nordmanntanne, die extra für das Weihnachtsfest gezüchtet wird. Ihre dunkelgrünen, weichen Zweige sind nicht nur bei Erwachsenen beliebt. Da sie recht langsam wachsen, sind diese Bäume teurer als ihre Konkurrenten, die Fichten. In dem regelmäßig gewachsenen Baumkleid lassen sich Baumschmuck und Dekorationen prima unterbringen.

Fakten rund um den deutschen Weihnachtsbaum:

– 29,1 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr in deutschen Wohnzimmern
– Die Anbaufläche schwankt zwischen 50.000 und 75.000 Hektar
– Die Nordmanntanne ist mit über 75 % der mit Abstand beliebteste Baum
– Im Durchschnitt kostet ein Weihnachtsbaum 20,– EUR, daraus ergibt sich ein jährlicher Umsatz von fast 700 Millionen Euro

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