Was tun bei Gelenkschmerzen?

Gelenkschmerzen können ein erstes Alarmsignal sein. Experten raten, Beschwerden, die auf eine rheumatische Erkrankung hindeuten könnten, nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So ist bei rheumatoider Arthritis eine frühzeitige Behandlung von Entzündungen und Schmerzen oft entscheidend für den Krankheitsverlauf.

Gelenkschmerzen ernst nehmen –
Frühe Diagnose und Behandlung bieten die besten Ergebnisse

Klinische Studien haben mehrfach gezeigt, dass sich die besten Behandlungsergebnisse meist bei frühzeitiger Diagnose und Therapie binnen drei Monaten nach Symptombeginn erreichen lassen. Eine aktuelle Beobachtungsstudie bestätigte nun, wie wichtig dieses Zeitfenster ist, um einen Rückgang der Beschwerden zu erzielen.

Nicht mit Schmerzen abfinden

Auf keinen Fall sollte man sich mit Gelenkbeschwerden abfinden. Bei Verdacht auf Arthrose oder rheumatoide Arthritis sollte umgehend ein Facharzt aufgesucht werden. Er kann eine auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten abgestimmte Behandlung verordnen. Neben physikalischer Therapie ist nach den Erfahrungen von Professor Dr. Andreas de Weerth oft der Einsatz von Medikamenten angebracht.

“Dabei gilt: Neben der Schmerzbekämpfung ist auch die Behandlung der Gelenksentzündung wichtig”, so der Hamburger Internist. “Eine Therapieoption für viele Patienten sind COX-2-Hemmer, die oft nicht nur schnell am Gelenk wirken, sondern bei vergleichbarer Wirksamkeit in der Regel weniger magenbelastend sind als die klassischen Wirkstoffe.” Auf www.stark-gegen-schmerz.de gibt es einen Überblick zu verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

Auch die Ernährung anpassen

Moderate Bewegung und eine Ernährungsumstellung können die Therapie unterstützen. Im Hinblick auf den Kalorienbedarf sollten sich die Ernährungsgewohnheiten am Lebensstil orientieren. Übergewicht, das die Gelenke zusätzlich belastet, sollte reduziert werden. Da ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Gelenkgesundheit bestehen kann, kann sich eine entsprechende Kost lindernd auf die Symptome am Bewegungsapparat auswirken. Sinnvoll ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen aus frischem Obst und Gemüse.

Tipps für eine gelenkschonende Kost, Experten empfehlen:

  • Fleischmahlzeiten auf zweimal pro Woche reduzieren.
  • Halbfettbutter und pflanzliche Öle mit Omega-3-Fettsäuren verwenden.
  • Olivenöl zum Braten und Pflanzenmargarine als Butterersatz einsetzen.
  • Regelmäßig Fischgerichte einplanen.
  • Vollkornprodukte und Haferflocken verzehren.
  • Milchprodukte mit geringem Fettgehalt verwenden.
  • Täglich Obst und Gemüse (Wurzelgemüse, Hülsenfrüchte, Pilze) essen.
  • Auf Zucker, Softdrinks, Milcheiweiß, Fertiggerichte verzichten.

Mehr Tipps auf www.stark-gegen-schmerz.de im Internet.

Foto:
djd/stark-gegen-schmerz.de/Corbis

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