Vier Städte vorn dabei: Wo findet der Grand Prix 2011 statt?

Das Austragen einer Veranstaltung in der Größe vom Eurovision Song Contest bedeutet sehr viel Planungsarbeit. Man braucht nicht nur eine große Halle, sondern muss garantieren können, dass alle Künstler möglichst nahegelegen untergebracht werden können, dass die infrastrukturellen Bedingungen stimmen und höchste Sicherheit garantiert werden kann. Darüber hinaus möchte man natürlich auch Werbung machen und das eigene Land möglichst gut präsentieren.
Man kann dabei vielleicht von einer Mini-EM im nicht-sportlichen Sinne sprechen.

Klar, dass man bei diesem Aufwand also möglichst schnell entscheiden möchte, in welcher Stadt das Großereignis denn nun stattfinden soll.
Und klar ist auch, dass so gut wie jede Stadt sich darum reißen würde.

Eigentlich möchte man glauben, dass Berlin das Rennen macht. Die Stadt erfüllt alle Voraussetzungen und damit würde man, genau wie alle anderen Gewinnerländer in den letzten Jahren, die Hauptstadt wählen. Außerdem hätte man auch noch etwas gut zu machen. Denn im Jahr nach Nicoles Sieg fand der Grand Prix in München statt, da Berlin damals noch geteilt war und man sich skeptisch zeigte.

Als zweitgrößte Stadt Deutschlands käme natürlich auch Hamburg infrage. Dafür sprechen könnte, dass der NDR für das Ereignis verantwortlich sein wird.

Außerdem könnten sich Köln und Hannover Hoffnung machen. Köln ist die Heimatstadt von Stefan Raab und der Sitz von den Pro7-Studios, Hannover die Heimatstadt von Lena Meyer-Landrut. Auch wenn sie am Ende doch nicht ein zweites Mal auftreten wird, würde sie, ähnlich wie bei einer Misswahl, anwesend sein und den neuen Sieger küren.

Aber eigentlich sollte das nicht der Grand Prix von Städten werden, sondern ein deutscher Grand Prix. Und welche Stadt sollte Deutschland besser repräsentieren, als Berlin?
Was meint ihr?

Bildquelle: cynamite.de

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