Unheilig: Der Graf verdankt Erfolg seiner Mutter

Seit ‘Unheilig’ ihr siebtes Studioalbum ‘Große Freiheit’ vorgelegt haben, sind sie aus den Charts nicht mehr wegzudenken. Dafür dankt der Graf einem Menschen ganz besonders – seiner Mutter.

Bodenständig: Der Graf verdankt laut eigener Aussage seinen Erfolg mit ‘Unheilig’ seiner Mutter.

“Ohne Mutti wäre ich nie so weit gekommen”, betonte Der Graf im Interview mit der ‘Berliner Morgenpost’ und erinnerte sich an die schwere Zeit des Aufstiegs, in der seine Mutter stets zu ihm hielt: “Ich habe meinen Beruf als Hörgeräte-Akustiker vor zehn Jahren ja aufgegeben in der vagen Hoffnung, dass ich mit meiner Musik irgendwann Erfolg haben würde. Meine Eltern haben trotzdem hinter mir gestanden, mich seelisch und finanziell unterstützt. Und gerade meine Mutter hat immer ihre schützende Hand über mich gehalten. Auch, wenn ich mal an mir gezweifelt habe, in dreckigen Clubs spielen musste, keine Dusche, keine Couch hatte und mich nur ganz langsam nach oben gearbeitet habe, hat sie mich immer bestärkt. Die Durststrecke war wirklich sehr lang, und ohne die Mutter hätte ich das nicht überstanden.”

Um seine Liebsten nach dem Durchbruch zu schützen, hält Der Graf, dessen bürgerlicher Name nicht bekannt ist, sein Privatleben unter Verschluss.

“Ich brauche mein Privatleben, ich brauche meine Ruhe. Mir ist durchaus klar: Gerade, wenn man nichts erzählt, schürt man noch mehr Neugierde. Aber trotzdem werde ich nie meine Wohnung oder meine Eltern oder wen auch immer zeigen. Ich habe ein ganz normales Leben wie jeder andere auch. Das ist aber mein privater Schatz, den gebe ich nicht preis”, erklärte Der Graf und machte klar: “Ich finde es schön, wenn ich nur durch meine Musik bekannt bin. Deshalb nenne ich mich in der Öffentlichkeit auch nur Der Graf.”

Die Masche geht auf: Obwohl ‘Große Freiheit’ gerade zum 18. Mal an der Spitze der deutschen Charts steht und mehr als 700.000 Mal über den Ladentisch ging, muss sich der ‘Unheilig’-Frontmann nicht hinter unzähligen Bodyguards verstecken, wenn er auf die Straße geht.

“Wenn ich privat unterwegs bin, dann erkennen mich auch die Wenigsten. Ich laufe halt sonst nicht im schwarzen Anzug und mit geschniegeltem Schädel rum. Da habe ich ganz normale Klamotten an. Ich hoffe, dass das so bleibt. Bis jetzt brauche ich mein Leben nicht zu ändern”, verriet Der Graf.

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