Transparenz beim Stromanbieterwechsel

Viele Verbraucher hegen jedes Jahr auf´s Neue den Drang, den Stromanbieter zu wechseln. Oft entsteht dieses Stromanbieter-Wechselbedürfnis unmittelbar nach Erhalt der Stromkostenabrechnung vom Energieversorger. Doch nicht jeder vollzieht dann auch konsequent den Schritt zum Wechsel. Nicht selten ergibt sich zudem zusätzlich zum Wechselwunsch ein klärendes Gespräch mit dem bestehenden Anbieter, in welchem auch eventuelle strittige oder unklare Posten in der aktuellen Abrechnung geklärt und bereinigt werden können. Um herauszufinden, welche einzelnen Haushaltsgeräte besonders viel Strom verbrauchen, kann bei fast jedem Energieversorger ein entsprechendes Prüfgerät, oftmals auch gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden. Auch Elektrofirmen kennen sich in diesem Bereich bestens aus und auch dort ist oft eine Beratung zu einem vernünftigen Preis zu bekommen.

Kleingedrucktes genau lesen

Wenn sich der Verbraucher dann letztendlich doch zu einem Wechsel entschlossen hat, ist es wichtig, auch beim künftigen Anbieter genau zu vergleichen. Eine gute Wahl zwischen den besonderen und normalen Tarifen ist nicht immer einfach zu treffen. Nicht alles, was auf den ersten Blick sehr günstig erscheint, ist auch. Die Dichte des  Tarifdschungels  variiert zwar zwischen den einzelnen Anbietern, auch legen bereits sehr viele Stromversorger großen Wert auf Transparenz, aber es ist doch in jedem Fall von Vorteil, das Kleingedruckte genau zu lesen. Auf kleine Fußnoten ist daher besonders zu achten, denn hier verstecken sich die Fehlerteufel.

Abrechnungszeiträume beachten

Es gibt Energiekonzerne, die den Jahresverbrauch in 12 Abschläge aufteilen und es gibt Energiefirmen, welche 11 Abschläge berechnen und im  12. Abrechnungsmonat dann eine Endabrechnung stellen. Es sollte daher immer auch auf diese Punkte bei einem geplanten Wechsel geachtet werden.

 

 

 

Ein Kommentar bei „Transparenz beim Stromanbieterwechsel“

  1. Dorian Christensen sagt: Antworten

    Wer hingegen mit dem Grundversorger einen besonderen Tarif vereinbart oder einen Vertrag mit einem anderen Stromanbieter als dem Grundversorger abgeschlossen hat, ist rechtlich gesehen Sonderkunde. Es gelten dann nur die vom Versorger festgelegten Bedingungen (wobei auch im Sondervertragsverhältnis einzelne Bestimmungen der StromGVV in den Vertrag einbezogen werden können). Vorteil: Man zahlt einen günstigeren Preis. Der Versorger kann Preisänderungen nur aufgrund einer wirksamen Preisänderungsklausel vornehmen. Nachteil: Der Anbieter kann eine längere Grundlaufzeit von zum Beispiel einem Jahr vereinbaren. Solange ist man dann an den Vertrag gebunden.Wer Strom für eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe bezieht, hat zurzeit nur eingeschränkte Wechselmöglichkeiten. Stehen zwei Zähler zur Verfügung, kann man zumindest für den Bezug von Haushaltstrom den Anbieter wechseln, sofern sich der Versorger darauf einlässt.

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