Tipps und Tricks rund um den Weihnachtsbaum

(c) flickr/collovati

In unserem Artikel „Welche Baumart als Weihnachtsbaum?“ haben wir euch bereits über verschiedene Baumarten informiert. Heute geht es um die Frage, wie man einen guten Baum erkennt und was man tun kann, damit er lange hält.

Weihnachtsbaum selbst schlagen – hält am längsten

Der beste Tipp vorweg: Bäume, die selbst geschlagen werden, halten am längsten, da sie am längsten mit den Wurzeln verbunden waren. Je länger der Baum abgeschlagen ist, desto eher wird er nadeln. Ein weiterer Vorteil: Man kann den zu schlagenden Baum in aller Ruhe betrachten und es ist ein Event für die ganze Familie, gemeinsam den Weihnachtsbaum auszusuchen und zu sägen.

Wenn ein selbst geschlagener Baum nicht in Frage steht, gibt es ein paar Tipps, wie man die Frische des Baumes erkennen kann:

Je heller, desto frischer

Einige von euch kennen diese Faustregel bereits vom Einkaufen: Je heller die Schnittfläche, desto frischer die Ware. Das gilt nicht nur für Salate, sondern auch für unseren Tannenbaum. Betrachtet also den Stamm genau und sucht euch einen mit möglichst heller Fläche aus.

Bäumchen, schüttel dich

Nehmt den Baum vorsichtig mitten am Stamm und schüttelt ihn behutsam hin und her. Fallen viele Nadeln, hat er Baum seine besten Tage schon erlebt. Wenn ihr die Zweige durch die Finger gleiten lasst, sollte eure Hand nach Harz riechen sich leicht klebrig anfühlen, wenn es sich um einen frischen Baum handelt.

So nadelt der Baum nicht

Wasser ist das A und O, wenn der Baum lange halten soll. Sofort nach der Ankunft solltet ihr den Baum deshalb draußen platzieren und in einen Eimer mit Wasser stellen. So kann er sich aklimatisieren. Wer seinen Baum gleich ins Wohnzimmer stellt, fördert einen frühen Nadelabwurf.

Im Wohnzimmer ist die Luft durch die Heizung generell trocken, achtet also jeden Tag auf ausreichend Wasser im Tannenbaumständer. Wer den Stamm vor dem Reinholen einige Zentimeter abschneidet, garantiert so, dass der Baum besonders viel Flüssigkeit aufnehmen kann.

Weg von der Heizung

Der Todesstoß für Weihnachtsbäume ist ein Platz vor einer Heizung. Die warme Luft saugt alle Feuchtigkeit rund um den Baum förmlich auf und er wirft schnell die Nadeln ab. Ideal ist daher ein Platz, der weit weg von Heizkörpern ausgesucht wird.

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