Tipps für die Hundeernährung

Leckermäulchen auf vier Pfoten: Feniuk, Expertin für Hundeernährung, gibt uns ein Paar Fütterungstipps für unsere Liebsten. Das Angebot an Tiernahrung im Handel ist unüberschaubar, von vielen vermeintlichen Fachleuten gibt es Ratschläge zur richtigen Ernährung für den Vierbeiner. Für den verantwortungsvollen Hundebesitzer ist es daher nicht einfach, das passende Futter für seinen Liebling auszuwählen.

Blondine Feniuk, Expertin für Hundeernährung beim Tierfutterspezialisten schecker.de, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Trockenfutter oder Nassfutter: Womit soll man seinem Hund füttern?

Trockenfutter enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe und Mineralien in ausgewogenen Mengen. Vor allem Halter von mittelgroßen bis großen Hunden bevorzugen es, da es leicht zu handhaben und zu dosieren ist. Wegen der harten Partikel wirkt sich diese Fütterung besonders günstig auf die Zähne und Kaumuskulatur aus. Feucht-Alleinfutter wird in Schalen, Dosen und in Wurstform angeboten.

Der Vorteil liegt unter anderem in der langen Haltbarkeitsdauer und der hygienischen Qualität. Die Behandlung des Futters erfolgt so schonend, dass ausreichend Vitamine und Mineralien erhalten bleiben.

Und was halten Sie von Flockennahrung?
Flockennahrung aus Gemüse oder Getreide ist eine gute Möglichkeit, Feuchtfutter mit Faserstoffen anzureichern. Es eignet sich als Zugabe zu eingeweichtem Trockenfutter.

Was ist von der “Veggiekost” für Hunde zu halten?
Hunde als Vegetarier zu ernähren ist falsch, da ihr Verdauungssystem auf einen Fleischfresser ausgelegt ist. Man kann und soll durchaus auch Gemüse und Getreide beifüttern, doch als Alleinkost reicht es nicht aus.

Brauchen ältere Hunde anderes Futter?
Die Verringerung der Stoffwechselrate und der körperlichen Aktivität bei einem älteren Hund führen zu einem um etwa 20 Prozent verminderten Energiebedarf. Er sollte daher ein hochverdauliches Futter mit hochwertigem Protein erhalten.

Gibt es spezielle “Diätkost” für Hunde?
Diätkost ist zu empfehlen, wenn der Hund zu Übergewicht neigt oder es bereits hat. Sie hat einen reduzierten Eiweiß- und Fettgehalt, dafür ist der Rohfaseranteil erhöht.

Das Experten-Fazit:

Verantwortungsbewusste Hundebesitzer sollten dafür sorgen, dass die Nahrung für das Tier ausgewogen und gesund ist. Trockenfutter enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe und Mineralien in ausgewogenen Mengen und wirkt sich günstig auf Zähne und Kaumuskulatur aus. Feucht-Alleinfutter hat den Vorteil der langen Haltbarkeitsdauer und hygienischen Qualität. Flockennahrung aus Gemüse oder Getreide ist eine gute Möglichkeit, Feuchtfutter mit Faserstoffen anzureichern.

Weitere Tipps rund um die Hundeernährung

1. Die meisten Hunde würden alles fressen, was sie bekommen können. Deshalb müssen Herrchen oder Frauchen dafür sorgen, dass die Nahrung ausgewogen und gesund ist.

2. Am Tisch zu betteln sollte sich ein Hund gar nicht erst angewöhnen – die meiste menschliche Kost ist für ihn nicht geeignet oder gar schädlich. Ihr tut dem Hund damit also nichts gutes!

3. Die Haftpflicht-Versicherung nicht vergessen! Tipp: Tierhalterhaftpflicht Vergleichsrechner

Foto:
djd/Schecker/Fotolia

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