Tipps für die Weihnachtsdekoration

(c) Flickr/paparutzi

In der Werbung, in Filmen und in Zeitschriften sehen die Räume an Weihnachten irgendwie schöner aus als bei uns zu Hause. Wir haben uns mal angeguckt, was dort anders gemacht wird und geben euch die besten Tipps zum Nachmachen!

Farblich abgestimmte Weihnachtsdekoration

Es fällt eigentlich erst auf, wenn man genau hinsieht: In Filmen oder Zeitschriften ist nicht nur die Weihnachtsdekoration an sich aufeinander abgestimmt, sondern der ganze Raum entspricht einem bestimmten Farbkonzept.

Ein Beispiel: Holzfußboden aus Nussbaum, darüber ein weißer Fleece-Teppich, weiße Möbel, weißer Baumschmuck mit matten und glänzenden Kugeln. Aus dem Couchtisch aus Nussbaumplatte und weißen Beinen steht weißes Porzellangeschirr mit Tee, dazu gibt es braune Kekse von einem weißen Teller.

Natürlich kann man sich in der Realität keine neuen Möbel kaufen, um alles aufeinander abzustimmen. Man muss mit dem jonglieren, was man hat: Bei roten Vorhängen bietet sich auch rote Dekoration an, immer in Kombination mit einer anderen Farbe (Silber oder Gold in der Weihnachtszeit!).

Je weniger Farben kombiniert werden, desto einheitlicher wirkt das Bild. Mit dem Farbtool von Adobe Kuler kannst du heruasfinden, welche Farben gut zu deinem Zuhause passen. Am besten bei “Color Rule” die Option “Shades” wählen, dann bleibst du Ton in Ton.

Besondere Dekoration

Was die besonders wohnlichen Räume in Film und Fernsehen außerdem ausmacht, ist besondere Deko. Einen Tannenbaum hat im Grunde jeder bei sich stehen, auch Kerzen sind keine neue Erfindung. Einrichtungsprofis schaffen es, besondere Elemente so geschickt zu platzieren, dass sie hervorgehoben werden. Ein besonders schöner Kristallkerzenhalter aus dem letzten Schwedenurlaub sollte eine prominente Stelle beziehen, beispielsweise in einer Reihe auf dem Esszimmertisch aufgestellt, zwischen hohe Kerzenständer aus Porzellan.

Alles kann besonders sein: Ein Tischtannenbaum aus Filz, Gläser aus Bauernsilber, Holzdeko, eine Schar Figuren aus dem Erzgebirge,… Sicherlich besitzt du bereits besondere Dekorationselemente, die du bisher nur noch nicht genutzt hast!

Eine Frage des Stils

Neben einheitlicher Farbgebung ist auch der Stil entscheidend, um ein ausgewogenes Bild entstehen zu lassen. Stilmixe sind bewusst begangene Brüche, die nicht immer das erwünschte Ergebnis liefern. Man sollte daher lieber erst einmal einem Stil treu bleiben, bis man ihn bricht. Die einen mögen ihre Deko romantisch-verspielt, andere wollen gerade Linien und Einfachheit, die dritten schwören auf moderne Deko – es gibt keine Grenzen.

Inspiration ist alles! Blättert Wohnzeitschriften durch, durchstöbert Onlineshops nach Weihnachtsdeko und achtet mal genau auf die dargestellten Räume, in denen die Produkte präsentiert werden. Hier kann man sich eine Menge abgucken!

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