Tipps für die erste gemeinsame Wohnung


Nach ein paar Jahren Beziehung ist es meist so weit: die erste gemeinsame Wohnung! Nach der Wohnungssuche heißt es raus aus Hotel Mama oder der eigenen Wohnung und hinein in das gemeinsame Zuhause. Da die Mieter-Paare meist noch jung sind, teilweise sogar noch studieren, ist es aber mit der Wohnungssuche oder dem Umzug leichter gesagt als getan. Es warten Kosten über Kosten auf das verliebte Pärchen! Wo kann man sparen und worum muss man sich kümmern?

Eine provisionsfreie Wohnung finden

Das erste Kriterium junger Paare, die auf Wohnungssuche sind, heißt meistens: Provisionsfrei muss es sein! Der Umzug ist schon teuer genug und dann auch noch drei Monatsmieten an den Makler zahlen? Das geht auch anders. Leider sind provisionsfreie Wohnungen zwar heiß begehrt, aber hier ist einfach Geduld gefragt, denn das Durchstöbern der Angebote und die zahlreichen Wohnungsbesichtigungen kosten leider viel Zeit.

Die meisten Wohnungen ohne Provision werden von privat angeboten, es gibt aber auch Ausnahmefälle bei Wohnungen mit Makler. Ob und wie viel zusätzlich zur Miete verlangt wird, ist von Anzeige zu Anzeige mit vermerkt.

Versicherungen und Haushaltskonto

Um doppelte Kosten zu vermeiden, ist es beim Zusammenziehen möglich, die Hausrat- und private Haftpflichtversicherung zusammenzulegen. Der jeweils neuere Vertrag muss gekündigt werden und beide Partner müssen in der aktuellen Police genannt werden.

Die beiden Versicherungen sind bei einer Wohnung unabdinglich. Wird durch Brand, Blitzschlag, Hagel, Wasserrohrbruch, Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus der sogenannte Hausrat, also Möbel, Elektrogeräte oder Kleidung, beschädigt, so greift die Hausratversicherung. Sie wird nach Größe und Lage der Wohnung berechnet. Bis zum Antreten einer festen Arbeitsstelle ist man normalerweise bei der Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert. Ist man selbst für einen Sach-, Personen- oder Vermögensschäden verantwortlich, so übernimmt der Versicherungsschutz die Kosten.

Ein gemeinsames Konto für gemeinsame Ausgaben wie Miete, Strom, Telefon etc., ist sinnvoll, um zu garantieren, dass die Fixkosten fair geteilt werden. Wichtig ist, bei der Kontoeröffnung darauf zu achten, dass keine Kontoführungsgebühren für das Haushaltskonto anfallen.

Kompromisse eingehen

Wenn man 24 Stunden aufeinander sitzt und keine Ausweichmöglichkeiten hat, wenn es dann doch einmal kracht, sollte man vor allem versuchen, Kompromisse einzugehen. Wenn er schmunzelnd über ihr Chaos im Kleiderschrank hinweg sieht, so muss sie auch den Männerabend mit Fußball und Bier dulden. Viel Geduld, Feingefühl, Akzeptanz und Toleranz sind beim Zusammenleben gefragt. Und auch wenn man zusammenlebt, ist es besonders wichtig, dem anderen trotzdem den Freiraum zu lassen, den er braucht. Nur so bleibt es auf Dauer harmonisch!

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