Tim Gunn: Frauen sollten keine Kindersachen tragen

Tim Gunn ärgert sich darüber, dass manche Frauen in der Kinderabteilung einkaufen. Der Modeberater, der für Liz Claiborne arbeitet, kann es nicht leiden, wenn Frauen die falschen Größen wählen oder in der Jugendabteilung einkaufen, weil dort die Sachen günstiger sind.

Mode-Fauxpax: Tim Gunn verzweifelt daran, dass viele Frauen nicht den richtigen Stil finden und sehr viele Fehler beim Shoppen machen.

Tim Gunn besteht darauf, dass man nur als Mutter das Recht habe, dort einzukaufen: „Es gibt Alterszumutbarkeiten: Wir alle zucken zusammen, wenn wir eine Oma Jezebel sehen; man erkennt sie sofort“, erklärte er in einem Interview mit der Website ‚modelina.com‘.

„Ein anderes, nicht so bekanntes Problem sind die Frauen, die in der Jugendabteilung einkaufen. Diese Kleidung wurde für Jugendliche entworfen und sollte auch von niemand anderem getragen werden. Erwachsene Frauen, die dies trotzdem tun, werden Schwierigkeiten bekommen, da die Proportionen nicht stimmen. Man kann das nur mit Änderungsschneiderei beheben.“

Tim Gunn ärgert sich auch darüber, dass manche Frauen ihren Kleiderschrank so voll packen, dass Sachen wie Springteufel herauskommen, wenn man dort etwas herausnimmt. Außerdem würden Frauen nicht sorgsam mit Kleidung umgehen – Stricksachen dürfte man nie aufhängen, da sie sich sonst dehnen würden.

Ein weiteres Anliegen vom stylischen Modeberater ist der Übergang von Tages- zur Abendgarderobe. Er findet, dass dies mit simplen Mitteln möglich sei: „Es ist viel einfacher, als die Leute denken. Man nehme zum Beispiel so etwas Simples wie einen Rock und eine Bluse. Am Tag trägt man dazu flache Schuhe und vielleicht einen Cardigan – wenn Schichten angemessen sind.

Unauffälliger Schmuck und eine große Tasche gehören noch dazu. Abends trägt man dann hohe Hacken, lässt den Cardigan weg, trägt auffälligeren Schmuck und tauscht die große Tasche gegen eine kleinere. Und wissen Sie was? All dieses Sachen, die man für diesen Übergang braucht, passen in die große Tasche“, erklärte Tim Gunn.

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