Thomas Gottschalk: Wenn es keinen Spaß macht, bin ich als Moderator fehl am Platz

Thomas Gottschalk & Frank Elstner pflegen eine Freundschaft – doch in den letzten Tagen spitzt sich die Lage zwischen beiden deutlich zu. Beide finden aneinander immer mehr Vorwürfe.

Frank Elstner kritisiert im “Spiegel”-Interview Thomas Gottschalk. “Ich halte ihn immer noch für den größten deutschen Entertainer” … “Aber dass er nach seinem Weggang vom ZDF ,Wetten, dass …‘ als ,abgenagten Knochen‘ bezeichnet hat, fand ich als Erfinder dieser Show nicht in Ordnung – immerhin hat sie ihn zum Multimillionär gemacht.”

Schon als Zuschauer von “Wetten, dass …” habt er sich geärgert, wenn Gottschalk “Weltstars zu Gast hatte und ihnen oft keine vernünftigen Fragen gestellt hat. Es reicht nicht, Lady Gaga einzuladen – man muss sich auch auf sie vorbereiten. Bei Thomas wirkt es immer so, als müsse sich ein Moderator nicht anstrengen”. Er selbst hat dagegen bei “Wetten, dass …” früher so geschwitzt, “dass ich mir in Hemden und Sakkos extra Dreiecke habe einnähen lassen”.

Der Bild-Zeitung sagte Thomas Gottschalk als Antwort auf die Vorwürfe:

“Frank Elstner darf mir alles sagen, aber hat nicht immer Recht. Wenn er mir in einem Interview vorwirft, ich hätte mich auf Lady Gaga nicht vorbereitet, dann ist das ein Widerspruch in sich. “Wetten, dass..?” ist eine Show und muss das auch bleiben. Die meisten Gäste sind mehr oder weniger gaga und mit einem journalistischen Anspruch hatte mein Job auf der “Wetten, dass..?”-Couch nie etwas zu tun”

Auch der Vorwurf, dass er wegen mangelnder Vorbereitung mit seiner ARD-Vorabendshow gescheitert ist, widerspricht Thomas Gottschalk: “Ganz im Gegenteil: Ich habe mich teilweise um neun Uhr bereits in Redaktionskonferenzen gesetzt und war um 16 Uhr dann so verzweifelt, dass ich den Spaß, den die Leute von mir wollen, teilweise verloren habe. Und wenn es keinen Spaß macht, bin ich als Moderator fehl am Platze.”

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