Thomas Gottschalk beklagt sich über die ARD

Thomas Gottschalk beklagt sich über die ARD und den Umstand, dass sein Konzept von “Gottschalk Live” nicht umgesetzt wurde, wie er es sich vorgestellt hat.

Thomas Gottschalk will nicht beleidigt sein – die ARD trägt trotzdem Mitschuld am Aus seiner ARD-Show

Sein ursprüngliches Konzept wurde nicht wirklich umgesetzt, beklagte sich Thomas Gottschlak gegenüber dem Focus. “Wir haben nicht das gemacht, was ich vorhatte”, beklagte er sich im “Focus” und räumte ein, sein Fehler sei es gewesen, nicht insistiert zu haben.

“Ich habe mir die Nummer schön geredet und war wohl auch eloquent genug, das Konzept der ARD schmackhaft zu machen.”

So sin viele Ideen für gute Sendungen als zu teuer und komplizert abgetan worden.Sendungen die jede Menge interessantes hervorgebracht hätten. Wie zum Beispiel eine Live-Schaltung zusammen mit dem Papst, Publizisten Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad an der Seite. Er hat sich als ehemaliger Messdiener mit einem Juden und einem Muslim an der Seite mit dem Papst unterhalten wollen.

Die Sendungen “Gottschalk Live” vom 9. Februar mit einem Marktanteil von 3,4 Prozent und “Gottschalk live” vom 3. Mai mit 3,5 Prozent Marktanteil zählen laut “Focus” zu den Top-Flops des Vorabendprogramms der ARD in den letzten 20 Jahren. Schlechter schnitten nur je eine Folge der Comedy-Show “Sketchup”, der Telenovelas “Sophie – Braut wider Willen” und “Das Geheimnis meines Vaters” sowie der Serie “Berlin, Berlin” ab. Diese Sendungen liefen allerdings alle zeitgleich mit wichtigen Fußballspielen der Weltmeisterschaft 2006 und der Europameisterschaft 2008.

Foto:
Thomas Gottschalk/ZDF

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