Sylvester Stallone: Rocky Balboa war wie ein Bruder der starb

Sylvester Stallone glaubt, seiner Rolle als Boxer Rocky Balboa alles zu verdanken. Rocky Balboa war wie ein Bruder der starb – kein Wunder, dass der Abschied von seiner Rolle nach dem letzten Dreh so schwer war. Doch mit dem in Hamburg jetzt startenden Musical kann er nochmal in alten und schönen Erinnerungen schwelgen.

Rocky Balboa macht Sylvester Stallone zu einer Legende – oder umgekehrt?

Vor sechs Jahren, es war 2006, stand Sylvester Stallone im letzten Teil für ‚Rocky Balboa‘ vor der Kamera. Jetzt ist er in Hamburg zurück – wenn auch nur als Musical-Figur und nicht mehr als Rocky. Doch welcher Hollywood-Leinwandmacho kann sich schon solch einen Erfolg auf die Fahne schreiben? Mit dem Musical werden zwei großartige Männer endgültig zu Legenden.

Im Intervie erzählte Sylvester wie es ihm damals erging. Er hatte sehr große Probleme damit, endgültig loszulassen – es war als würde sein Bruder sterben. Seit 1976 war Sly in sechs Rocky-Filmen zu sehen, über die Jahre hatte er eine sehr enge Verbindung zu seiner Rolle entwickelt.

„Ich erinnere mich an den letzten Tag beim ‚Rocky Balboa‘-Dreh. Die Sonne ging unter, wir waren in Philadelphia, es war ein schrecklich kalter Tag, dann schneite es wie verrückt und ich rannte diese berühmten Treppen ein letztes Mal hoch, überdeckt mit Schweiß, und dachte bei mir: ‚Hier bin ich, in der Stadt, von der ich dachte, ich würde da nie rauskommen, und sage auf Wiedersehen zu der großartigsten Rolle, die man sich erträumen kann.‘ Und ich war unbeschreiblich traurig. Es war, als würde ein Bruder in meinen Armen sterben.“

Nichtsdestotrotz ist Sylvester Stallone stolz, Teil einer so erfolgreichen Kinofilm-Reihe zu sein, und glaubt fest daran, dass Rocky seine Karriere erst möglich gemacht hat.

„Der letzte ‚Rocky‘-Film hat mich zurückgebracht“, betonte der Künstler. „Ich war zu einem Scherz in jeder Talk Show in Amerika geworden. Ich wechselte von den Golden Globes zu den Olden Globes. Und als ich bekannt gab, einen neuen Rocky zu machen – mit fast 60 und nach der Pleite von ‚Rocky V‘ – dachten die Leute, ich sei verrückt. „Rocky hat mich gemacht und letztendlich hat Rocky mich gerettet““

Es muß ein wunderbares Gefühl sein nun so kurz vor der Weltpremiere in Hamburg zu stehen und auf das großartige Werk zu blicken. Sly, wir lieben Dich!

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