Stromkosten sparen mit einer Photovoltaikanlage

Stromkosten sparen mit einer Photovoltaikanlage – wir liefern Ideen und konkrete Ansätze: Selbstversorger haben immer einen doppelten Vorteil: sie decken ihren Bedarf und sie sparen die Kosten, die für den Bezug einer Ware oder Leistung nötig wären. Was mit Tomaten auf dem Balkon klappt, gilt erst recht für die Solaranlage auf dem eigenen Dach. Elektrische Energie wird in einem Haushalt oder in einem Unternehmen immer gebraucht, Tomaten dann doch etwas weniger häufig.

Weitere Kostenvorteile einer Photovoltaikanlage

Der Markt liefert sogar noch einen dritten Vorteil, der für den Normalverbraucher ansonsten ein erheblicher Nachteil ist: die ständigen Erhöhungen bei den Stromtarifen durch die Energiekonzerne und lokalen Betreiber. Für den Selbstversorger ist das kein Problem. Er macht höchstens noch ein Plus-Häkchen hinter die gesparten Stromkosten.

Weitere Vorteile stellt der Gesetzgeber bereit. Im Gesetz zu den Erneuerbaren Energien werden seit 2009 beide Verwendungsarten des selbst produzierten Stroms honoriert. Zu der Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz, die weit über den üblichen Tarifen liegt und auf 20 Jahre garantiert wird, kommt nun noch die Belohnung für den Eigenverbrauch.

Diese ist umso höher, je größer das Verbrauchsvolumen bei der eigenen Stromerzeugung ist. Bei mehr als 30 % Eigenverbrauch zahlt der Staat für eine Kilowattstunde aus der eigenen Solaranlage bis 30 KW 16,74 Cent. Unterhalb der 30-Prozent-Grenze gibt es immerhin noch 12,36 Cent pro kWh.

Darüberhinaus stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau besonders günstige Kredite für die Finanzierung einer Photovoltaikanlage zur Verfügung. Der Vorteil am Kreditmarkt und bei Laufzeiten über 20 Jahre ist beträchtlich: bei einer Finanzierungsbasis im fünfstelligen Bereich kann er Tausende von Euro betragen. Die Refinanzierung ist kein Risiko: die Solaranlage spielt durch ihre Überschüsse in der Produktion die erforderlichen Beträge selbst wieder ein.

Stromkosten sparen mit einer Photovoltaikanlage in der Durchschnittsrechnung auf 20 Jahre
Eine 5-MWp-PVA bringt im Jahr allein durch die Einspeisevergütung zwischen 2.000 und 3.000 Euro ein. Damit steht nach 20 Jahren ein Ertrag von ca. 50.000 Euro zu Buche, mit dem die Anlage abbezahlt ist. In der gesamten Zeit hat der Betreiber zwischen 20 % und 40 % seines Bedarfs selbst erzeugt und verbraucht.

Die Ersparnis sind also ca. 30 % der jährlichen Stromkosten, die bei der Größe der Anlage für einen 4-Personen-Haushalt zugrunde gelegt werden können – also leicht über 1.000 Euro. Einschließlich der Preissteigerungen über 20 Jahre beträgt die jährliche Ersparnis gut und gern 400 Euro bzw. in 20 Jahren 8.000 Euro. Setzt man nun die neue Vergütung in der Verbrauchskategorie über 30 % auf 20 Jahre an, kommt ein Betrag in ähnlicher Größenordnung noch einmal hinzu.

Stromkosten sparen mit einer Photovoltaikanlage durch Verbrauchsregulierung

Um den Eigenverbrauch zu steigern und auf diese Weise noch mehr Stromkosten sparen zu können, bedarf es nur zwei einfacher Verhaltensregeln: den Hauptverbrauch in die Zeiten der täglichen Eigenproduktion zu legen und die Spitzenwerte der Anlage nicht überschreiten. Waschmaschinen und Geschirrspüler lässt man also am Tage laufen und nicht in der Nacht; das Essen (und Kochen) bis 19 Uhr ist sowieso besser für eine gesunde Ernährung, und mehrere „Stromfresser“ werden nicht gleichzeitig in Betrieb genommen, sondern nacheinander. Dann kann man die Durchschnittsrechnung noch einmal mit 50 % Eigenverbrauch und weiteren Ersparnissen wiederholen.

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