Strafe: Doreen Dietel muss gemeinnützig Arbeiten

Doreen Dietel dachte sie wäre Schlau, so wie viele andere vor ihr auch – dabei begann sie Fahrerflucht. Eine Autogrammkarte mit Telefonnummer nützt also bei einem Unfall nichts. Viele Autofahrer denken, dass man den Unfallort verlassen darf, sofern man Kontaktdaten hinterlässt. Doch das ist nicht so – nun bekam sie ihre Strafe dafür.

Doreen Dietel bekommt statt einer Geldstrafe gemeinnützige Arbeit aufgebrummt

Auch Promis müssen sich an die Verkehrsregeln und Gesetze halten und auch für ihre Vergehen einstehen. Das musste nun auch Doreen Dietel am eigenen Leib erfahren. Sie hatte im Januar beim Ausparken ein anderes Auto gerammt. Statt auf den Besitzer zu warten hinterließ sie einfach ihre Autogrammkarte mit Nummer.

Daraufhin schickte ihr die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl über 4.000 Euro. Doreen Dietel legte Einspruch ein und musste sich nun wegen Fahrerflucht vor Gericht verantworten. Eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldstrafe von 2.500 Euro lehnte sie allerdings ab. Warum das nur?

Tränen lügen nicht

Sie lebt von 300 Euro im Monat und kann die Geldstrafe nicht zahlen. Unter Tränen erklärte sie dem Gericht: „Wenn ich spare, bleiben mir nur 300 Euro im Monat. Ich habe Existenzängste, muss meine Eltern im Alter unterstützen und werde nichts ändern. Mit meinem Freund war ich im Urlaub zelten, ich lebe sehr sparsam. Also möchte ich dem Staat auch kein Geld schenken.“

Anstelle des Geldes muss Doreen Dietel nun 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Vielleicht liest das hier ja ein Regisseur und verschafft der talentierten Schauspielerin eine Rolle, damit sie ihren Lebensunterhalt aufbessern kann? Ob jeden anderen die gleiche Möglichkeit eines solchen Deals eingeräumt worden wäre?

Foto:
doreen-dietel.de

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