Steffen Groth: Fleischessen schadet der Umwelt

Steffen Groth isst seit elf Jahren kein Fleisch, obwohl es ihm eigentlich schmeckt. Nun ist der Berliner das Gesicht einer neuen ‚Peta‘-Kampagne.

Tierliebe: Steffen Groth hat sei elf Jahren kein Fleisch gegessen, weil er für seinen Genuss keine Tiere umbringen will.

„Ich bin aus ethischen Gründen Vegetarier, denn eigentlich finde ich, dass Fleisch lecker schmeckt. Aber man bringt nur für den Genuss ein anderes Lebewesen um“, erklärte Steffen Groth (‚Doctor’s Diary‘) gestern der ‚Hamburger Morgenpost‘.

Passend zu seiner Einstellung posierte Steffen Groth vor einiger Zeit für die ‚Peta‘-Kampagne ‚Fleisch zerfrisst die Welt‘, für die er eine angebissene Erdkugel mit Fleisch-Kontinenten auf den Schultern trägt. Mit diesem Slogan soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Fleischkonsum nicht nur Tierleben fordert, sondern auch Energie kostet. „Mehr als 50 Prozent des CO2-Ausstoßes weltweit werden durch Massentierhaltung verursacht“.

Was Steffen Groth in der Öffentlichkeit so glorreich darstellt, hält er auch zu Hause ein: Seine Tochter (3) und seinen Sohn (1) ernährt der Künstler fleischlos.

„Dafür essen wir viel Soja, Tofu und Seitan, einen chinesischen Fleischersatz“, beruhigte Steffen Groth. Nachdem er vor elf Jahren auch dem Alkohol und den Zigaretten Lebewohl sagte, scheint es fast so, als hätte der Star überhaupt kein Laster mehr.

Lachend wehrte Steffen Groth jedoch ab: „Ich bin kein Heiliger, aber die Welt sieht schon beschissen genug aus, da versuche ich, einiges anders zu machen.“

Foto: copyright Sat1

Ein Kommentar bei „Steffen Groth: Fleischessen schadet der Umwelt“

  1. Soja und Getreide werden in der sogenannten Dritten Welt angepflanzt, um sie an unsere sogenannten Nutztiere zu verfüttern. 49% der Getreide-Welternte wird an Masttiere verfüttert. 1 Pfund Rindfleisch frißt 16 Pfund Getreide. Oder anders ausgedrückt: Mit der Sojaernte eines Hektars in Brasilien könnte der Eiweißbedarf von 5000 Menschen gedeckt werden. Die selbe Menge zu Fleisch „veredelt“ ernährt in Europa aber nur 191 Menschen. Rund 90% der Pflanzennahrung, mit der die sogenannten Nutztiere gemästet werden, gehen verloren, wenn die Ernährung um den blutigen Umweg Fleisch stattfindet. Kein Mensch müßte mehr Hunger leiden auf der Welt, wenn diese Verschwendung beendet würde. Hunger wird durch die Ernährung in den Industrienationen erzeugt und gefördert.

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