Sonya Kraus spricht über Selbstmord

Sonya Kraus ist durch eine schwere Kindheit & einem Selbstmord so stark und unabhängig geworden, wie sie heute ist. Auf den ersten Blick sieht die sexy Moderatorin (‘talk, talk, talk’) aus wie ein Glückskind. Alles was sie anpackt, scheint zu Gold zu werden. Als erfolgreiches Model jettete sie durch die Welt, dann avancierte sie von der Glücksrad Buchstabenfee zur beliebten Moderatorin.

Schwerer Schlag: Sonya Kraus ist durch den Selbstmord ihres Vaters zur “Starken” Persönlichkeit geworden

Heute designt Sonya Kraus außerdem unter anderem Bademoden und engagiert sich als Tierschützerin. Doch diese Energie hatte keinen positiven Ursprung. Sie kommt eher aus dem Wunsch, unabhängig zu sein, ganz auf eigenen Füßen zu stehen. Denn als kleines Mädchen erlebte Sonya Kraus, wie ihr kleiner Bruder starb. Mit elf Jahren musste sie mitansehen, wie der Selbstmord des Vaters die Familie in den finanziellen Ruin trieb.

Die Angst, nochmal ein zu Hause zu verlieren, war lange der Antrieb für die Frankfurterin, hart zu arbeiten. Heute kann Sonya Kraus der schwierigen Familiensituation auch etwas Gutes abgewinnen: “Auch wenn meine Mutter und ich das Haus verkaufen mussten und auf uns alleine gestellt waren: Ich habe in einem Mann nie den Beschützer oder Ernährer gesucht. Das hat mich zu einer starken Frau gemacht”, berichtete sie dem Magazin ‘Focus’.

Wütend ist Sonya aber trotzdem. Im Interview verriet sie:

“Was ich ihm nicht verzeihen kann, ist, dass er sich dekorativ im Flur aufhängt, aber nicht einmal einen Abschiedsbrief an uns hinterlässt”

“Dafür, dass sich meine Mutter so schuldig gefühlt hat, habe ich meinen Vater sogar gehasst.”

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