Smartwatch vs. Klassische Uhren – Lowtech gegen Hightech?

Withings Activité Pop

Der Boom hält an. Smartwatches sind in aller Munde und voll im Trend. Doch wie nachhaltig ist dieser Trend? Ist das Ende der klassischen Uhren damit eingeläutet? Steht ein traditioneller Markt vor dem kompletten Umbruch? Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Uhrentypen? Wir versuchen einmal das Thema für euch zu beleuchten.

Klassik oder smartes Helferlein – beide Uhrentypen haben ihre Berechtigung

Zugegeben, nicht jeder Trend setzt sich durch oder krempelt gar einen Markt komplett um. Aber Smartwatches sind ein echter Hingucker und haben die reelle Chance mehr als nur ein „Trend“ zu sein. Denn Sie bieten im Alltag einen echten Mehrwert – und genau das haben sie den klassischen Uhren voraus. Ähm, wenn es um mehr als nur Zeit- und Datumsanzeige geht.

Nicht nur das es sich mit der Smartwatch am Handgelenk läuft es sich deutlich angenehmer. Und damit ist nicht (nur) der Tragekomfort gemeint. Ein schneller Kalorien-Check während des Joggens oder einen Anruf entgegen nehmen ohne ständig auf das Handy-Display zu schauen. Bequem machbar. Oder stellt euch ein Meeting vor. Ein diskreter Blick auf die Smartwatch ist deutlich weniger auffällig, als auch euer Handy zu gucken.

Seriöses Lifestyle-Accessoire

Aber was ist mit der klassischen Uhr am Handgelenk. Immerhin sieht man auch im seriösen Berufsalltag immer mehr Smartwatches. Sie sind nicht nur Lifestyle- und Modeaccessoire sondern auch schon eine Art Statussymbol.

Schaut man sich Uhren wie die Huawei Watch an, erkennt man aber auch hier, dass Anbieter klassischen Uhren in Haptik, Look und Feel in nichts nachstehen und die Entwicklung spricht eine deutliche Sprache. Die Huawei Watch gibt es z. B. in Silber, Schwarz und Gold, die Armbänder sind wahlweise aus Leder oder Stahl.

Dennoch wird die klassische Uhr so schnell nicht aussterben. Sie bietet auch Vorzüge, die die modernen Plastik – Entschuldigung – Latex und Silikon Uhren nicht bieten können. Liebe zum technischen Detail oder besondere und faszinierende Einblicke in die Uhrenlaufwerke. Und der Umstand das auch der Sammelwert bzw. die Möglichkeit Uhren als Geldanlage zu betrachten ist bei den klassischen Varianten deutlich interessanter. Portale wie uhr.de bieten nicht nur die verschiedensten Modelle im Shop, sondern auch sehr interessante Informationen zum Thema im Magazin.

Und eine ähnliche Situation musste auch eine andere Branche überstehen. Auch dort sind klassische, analoge Geräte nicht gänzlich gewichen und finden bei Liebhabern nach wie vor großen Anklang. Die Rede ist von Analog- und Digitalfotografie.

Fakten-Check

  • Die großen Uhrenhersteller wie Swatch, Richemont und Rolex gehören zu den umsatzstärksten Unternehmen der Luxusgüterbranche
  • Wertmäßig ist die Schweizer Uhrenindustrie der größte Exporteur der Welt, wenn China auch mengenmäßig mehr, im Vergleich günstigere Uhren ausführt (Quelle statista.com)
  • Umsatz der Branche in Deutschland ca. 500 bis 600 Millionen Euro
  • Es gibt noch ca. 3.000 Uhrmacher in Deutschland
  • Foto:
    obs/Withings

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