Scheidenpilz – Was tun?

Scheidenpilz – Was tun? Ersteinmal: Es besteht kein Grund zur Verzweiflung. Es gibt ein paar grundlegende Dinge die es zu beachten gilt um vorzubeugen & gut zu behandeln. Frauen verfügen über besonders feine Nasen und sind häufig sehr empfindlich gegen Schweiß- und Körpergerüche. Deshalb achten sie gerade bei Wärme auf eine gute Körperpflege. Seifen, Körpersprays, Deos und Parfüms haben im Sommer Hochkonjunktur. Tägliches Duschen – oft sogar mehrmals – ist für die meisten Pflicht.

Zu viel Sauberkeit schadet

Allerdings sollte man die Hygiene auch nicht übertreiben. Reinigungs- und Duftstoffe können die Haut reizen und austrocknen. Das gilt besonders für die zarte Haut in der Intimzone. Seife und Deo schädigen die Scheidenflora, deren Milchsäurebakterien normalerweise für einen sauren pH-Wert sorgen, der schädliche Keime in Schach hält. Wird dieser natürliche Schutz “weggewaschen”, haben Erreger leichtes Spiel. Eine Folge übertriebener Intimhygiene können Infektionen zum Beispiel mit Hefepilzen wie Candida albicans sein.

Besonders belastend ist bei einer Scheidenpilzinfektion für Frauen vor allem der starke Juckreiz. Professor Dr. Werner Mendling, Leiter des Deutschen Zentrums für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe, empfiehlt: “Der Juckreiz bessert sich meist erst ab dem dritten Tag der Behandlung. Bewährt hat sich daher eine 3-Tages-Therapie, die den Bedürfnissen der meisten Frauen entspricht.” Ein Antipilzmittel aus der Apotheke wie “KadeFungin 3” mit Vaginaltabletten und Creme kann innerhalb von drei Tagen helfen, die Beschwerden rasch und zuverlässig zu beseitigen. Das Mittel sollte auch im Reisegepäck für den Sommerurlaub nicht fehlen.

Warmes Wasser und Milchsäure zum Vorbeuegen

Vorbeugen lässt sich einer lästigen Infektion mit schonender Intimhygiene. Informationen und Tipps gibt es unter www.scheidenpilz.com im Internet. Zum täglichen Waschen der Scheidenregion ist lauwarmes Wasser völlig ausreichend. Auf Intimsprays, parfümierte Feuchttücher und Scheidenspülungen sollte man verzichten. Neigt man zu Infektionen im Intimbereich, kann die Gesundheit der Scheidenflora zusätzlich mit der “KadeFungin Milchsäurekur” unterstützt werden.

Foto:
Flikr/Jay Aremac
(CC BY 2.0)

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