Scarlett Johansson will Barack Obama

Wenn es nach Scarlett Johansson geht, dann bleibt Barack Obama der Präsident der USA. Keiner ist sympathischer und zeigt mehr Verständnis als er – aber reicht das für die Wiederwahl?

Scarlett hat sich aus persönlichen Gründen für die Wiederwahl von Barack Obama ausgesprochen. “Er hat einfach größeres Verständnis und mehr Empathie für Menschen, die wie ich aus bescheidenen oder gar ärmlichen Verhältnissen stammen”, schreibt die Schauspielerin in der “Zeit”.

“Ich wuchs mit vier Geschwistern in New York auf. Mein Vater verdiente kaum genug, um uns über die Runden zu bringen. Jedes Jahr mussten wir umziehen und kamen schließlich in einer Sozialwohnung für Familien mit geringem Einkommen unter. Wie die meisten meiner Freunde besuchten auch wir eine öffentliche Schule und erhielten vom Staat Unterstützung fürs Schulessen und für die Fahrt mit dem Schulbus. Bis heute sind meine damaligen Schulfreundinnen auf die Hilfe von Planned Parenthood angewiesen, ebenso wie auf die staatliche Gesundheitsversorgung Medicaid.”

Das Beratungsprogramm Planned Parenthood und Medicaid sollen nach dem Willen der Republikaner zusammengestrichen werden. Scarlett Johansson erinnerte außerdem “an Präsident Obamas Errungenschaften, die jetzt gefährdet sind. Ob wir inzwischen krankenversichert sind, uns einen Universitätsbesuch leisten können oder als Frauen endlich den gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten – all das könnte ins Wanken geraten. Darum erhebe ich meine Stimme und nutze jede sich mir bietende Aufmerksamkeit, um das Scheinwerferlicht auf all das zu richten, was für uns auf dem Spiel steht.”

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