Rosamund Pike: Kein Selbstvertrauen für gute Rollen?

Rosamund Pike hat in der Vergangenheit nicht immer die besten Rollen gehabt, deshalb fürchtet sie, früher aus ihren Karriere-Möglichkeiten nicht viel gemacht zu haben. Fehlte einfach das Selbsvertrauen für große Rollen?

Nicht alles ausgeschöpft: Fehlte Rosamund Pike das Selbstvertrauen für große Rollen?

Rosamund Pike gibt zu, dass sie nicht immer die besten Rollen für sich ausgesucht habe. Immerhin wurde sie durch ihre Rolle als Bond-Girl in ‚Stirb an einem anderen Tag‘ berühmt, hat sich danach aber eher kleinere Rollen ausgesucht. Rosamun hatte damals nicht genug Selbstvertrauen, um etwas Anderes auszuprobieren.

„Ich war in meiner Karriere sicherlich ein bisschen naiv“, gestand Rosamund Pike im Interview mit der Internetseite ‚“WWD‘. „Ich war in meinen frühen Zwanzigern nicht ehrgeizig genug. Oder ich habe es für unschicklich gefunden, herauszugehen und mich zu präsentieren. Ich habe mir Sorgen gemacht. Man macht einen Bond-Film und plötzlich kennt dich jeder, aber nur wenige respektieren dich. Ich wollte mich nicht präsentieren, bevor ich wusste, dass die Leute mich wirklich sehen möchten. Aber jetzt scheint die Zeit reif zu sein, einen Schritt voranzugehen. Ich habe Leute kommen und gehen sehen. Gerade in den vergangenen acht Jahren: Ich habe Leute nach oben schießen sehen und dann sind sie verschwunden. Ich dagegen möchte für lange Zeit dabei sein.“

Ihre Rolle in der Tragikomödie ‚Barney’s Version‘ könnte sie ein Stück weiter bringen. Rosamund Pike spielt hier die perfekte Ehefrau Miriam des Titelhelden, der von Paul Giamatti dargestellt wird. Das Bond-Girl hatte Sorge, dass die Figur vielleicht zu perfekt sei und deshalb nicht gut beim Publikum ankommen würde, deshalb hat sie sich sehr über die positiven Reaktionen gefreut.

Im Film spielt Dustin Hoffman Barneys Vater Izzy. Seine Kollegin war sehr traurig darüber, dass sie nicht mehr Zeit vor der Kamera mit ihm hatte, aber er hat es wieder gut gemacht, in dem er ihr zeigte, wie wichtig es ist, Vertrauen zu seinen Filmpartnern zu haben.

„Dustin und ich hatten nicht viele Szenen zusammen, aber eine wichtige war darunter, als er mir gegenüber steht und mir unglaublich intensiv in die Augen sieht, bis wir beide weinen mussten. Er sagte: ‚Das ist Intimität‘ und ging weg. Aber er hatte Recht! Bei der Zusammenarbeit mit Paul konnten wir wirklich intim sein und es ging dabei nicht um Sex-Szenen oder eine Berührung. Es geht um die Fähigkeit, ‚richtig‘ in das Gesicht des anderen zu schauen. Wirklich hineinzuschauen und dessen Seele sehen zu können“, schwärmte Rosamund Pike über die Lektion, die ihr Dustin Hoffman gegeben hat.

Schreibe einen Kommentar