Promi Nacktbilder für umsonst? Welch ein Skandal!

erotische promifotos und nacktbilder sind heiß begehrt

Helle Aufregung in Hollywood: Ein Hacker erbeutete Nacktbilder von zahlreichen Promis und veröffentlichte diese im Netz. Zwar zeigen sich einige Stars ganz gerne freizügig – aber dafür lassen sie sich in der Regel auch hohe Gagen zahlen. Nacktbilder für umsonst? Welch ein Skandal!

Aber muss man sich wirklich wundern? Wer glaubt das Daten in der Cloud sicher sind?

Die betroffenen Promis sind stinksauer – vertsändlich. Aber vielleicht ist es manchmal auch gut, wenn es einen Hackerangriff gibt. Nämlich nur dann, wenn die Menschheit erkennt, dass Privatsphäre in der Cloud so existent ist wie der Frieden auf Erden.

Zu den prominenten Opfern gehörten diesesmal unter anderem Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst, Avril Lavigne, Hayden Panettiere und Popstar Rihanna. Vermutlich wurden die Bilder von den Smartphones und Computern der Betroffenen gestohlen.

Peinliche Nacktbilder – Privatsphäre in der Cloud?!

Das Portal „Buzzfeed“ mutmaßte, dass der Hacker eine undichte Stelle der Apple-iCloud genutzt habe. Dementsprechend twitterte Schauspielerin Kirsten Dunst direkt an Apple: „Danke, iCloud“. Und Jennifer Lawrence beklagte sich via Twitter: „Es ist so hart, wie dir Leute deine Privatsphäre nehmen“. Von dem „Tribute von Panem“-Star sollen rund 60 Fotos veröffentlicht worden sein – einige zeigen sie im Bikini, einige komplett nackt.

Jennifer Lawrence´s Manager kündigte bereits rechtliche Schritte an. Jeder, der die „gestohlenen Bilder“ ins Netz stelle, werde wegen Verletzung der Privatsphäre belangt, teilte er in einer Stellungnahme mit. Schauspielerin Mary Elizabeth Winstead schrieb:

„An alle, die sich diese Nacktbilder, die ich mit meinem Mann in unserem privaten Zuhause gemacht habe, anschauen, ich hoffe, ihr fühlt euch großartig.“

Sie wisse, dass die Fotos vor langer Zeit gelöscht worden seien. „Ich kann nur erahnen, welch abartiger Aufwand dahinter steckt.“

Was steckt hinter dem Phänomen Nackbilder zu machen?

Der Berliner Zeitung verriet Jörg Syllwasschy (Psychologe und Sexualpädagoge bei der Bochumer Beratungsstelle von Pro Familia), dass es naiv ist zu denken, dass diese privaten Bildchen für immer sicher seien.

Nacktfotos von sich an Freunde zu verschicken gilt heutzutage als Vertrauens- oder Liebesbeweis. Die jungen Leute bewegen sich damit in einem Gefahrenbereich, den sie selbst oft nicht einschätzen können. Zudem geht es um Narzissmus, Selbstverliebtheit und den Nervenkitzel, etwas Grenzwertiges und Anstößiges zu tun. Sein Fazit zur Sexualität in der digitalen Zeit: „Alles wird grenzenloser.“

Foto:
Helga Weber/Flickr/CC BY-ND 2.0

Schreibe einen Kommentar