Oscar-Nominierungen – James Cameron ist enttäuscht

„Bekommt James Cameron den Hals nicht voll?“ – dieser Gedanke liegt zumindest nahe, wenn man sich die letzten Äußerungen des Hollywoodregisseurs ansieht. James Cameron gelang es, mit seinem 3D-Fantasyepos „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ den erfolgreichsten Film aller Zeiten zu produzieren – mehr als 2 Milliarden Dollar spülte der Film in die Kassen des Produktionsstudios, und so stellte Cameron seinen eigenen Rekord ein – diesen stellte er erst vor einigen Jahren mit „Titanic“ auf..

Dennoch ist James Cameron noch nicht zufrieden: Zwar wurde „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ für einige Oscars nominiert, und auch bei den Golden Globes räumte der Film um den Untergang der „Na’vi“-Zivilisation bereits kräftig ab. Die Schauspieler in „Avatar“ wurden jedoch nicht für einen Oscar nominiert – weshalb Cameron nun nicht zufrieden ist. Er ist der Meinung, dass die Academy, welche die Filme und Schauspieler für die Oscar-Verleihung nominiert, die Leistung der Schauspieler in „Avatar“ nicht richtig verstanden hätte.

Dies mutet dann doch etwas seltsam an – denn „Avatar“ ist zwar zweifellos ein Film, der durch eine grandiose Optik besticht, ob die schauspielerische Leistung in dem größtenteils animierten Film jedoch wirklich „Oscar-würdig“ ist, darf wohl zurecht angezweifelt werden.

Bildquelle: apes-land.de

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