Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Ökostrom ist nicht immer gleich Ökostrom – wer 100% sicher gehen möchte sauberen Strom zu beziehen, der sollte unbedingt auf das Gütesiegel achten!

Wo Ökstrom darauf steht, muß nicht Ökostrom drin´ sein

Wo Ökostrom draufsteht ist nicht automatisch auch reiner Ökostrom drin. Wer sicher gehen will, dass sein Strom aus sauberen Ökostrom-Quellen stammt und dass ein Teil des Geldes der monatlichen Abschlagszahlungen auch für den Ausbau erneuerbarer Energien genutzt wird, der sollte auf die Gütesiegel achten. Die Siegel des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) sowie das Gütesiegel „OK power“ der EnergieVision e.V. garantieren beispielsweise, dass der Strom zu hundert Prozent aus umweltfreundlichen Quellen gewonnen wird und der Versorger einen Teil des Geldes in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert.

Kostbare Ressourcen schonen, das Klima entlasten und keine Atomenergie mehr nutzen – es gibt so viele und vor allem gute Gründe sich für Ökostrom einzusetzen. Der Begriff Ökostrom ist allerdings gesetzlich nicht definiert. Üblicherweise handelt es sich um elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird, als beispielsweise aus Wind- und Wasserkraft, Sonnenergie und Biomasse. Weil bei der Stromerzeugung keine fossilen Energieträger benutzt werden, entstehen keine CO2-Emissionen – mit Ausnahme der Biomasse.

Aber Vorsicht!

Strom aus erneuerbaren Energien wird in der Öffentlichkeit oft als „Ökostrom“ bezeichnet. Strom, der bereits nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet wird, darf nicht gesondert als „Ökostrom“ vermarktet werden (Doppelvermarktungsverbot des EEG).

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