Nothing But Thieves machen Musik für sich selbst

Southend’s Nothing But Thieves are pleased to reveal their new single ‘Wake Up Call’.

Morgen starten Nothing But Thieves mit ihrer neuen Single “Wake Up Call”. Für uns ein perfekter Herbst-Song. Kein Wunder, denn die Stimme von Sänger Conor ist der Hammer. Kein geringeres als das Q-Magazine verglich ihn schon mit Jeff Buckley (“Jeff Buckley-like vocal acrobatics with intense, Tom Morello-inspired guitars”)! Ihr dürft also mehr als gespannt sein auf den morgigen Freitag!

Die natürliche Auslese hat den Weg von Nothing But Thieves vorgezeichnet; das Ziel: genau hier und jetzt, am Rande der Verheißung

„Wir wussten, dass es etwas gab, was wir erreichen wollten“, sagt Sänger Conor Mason. „Wir hatten aber nicht die Fähigkeiten, dorthin zu gelangen.“

Hier das Video für euch:

Nothing But Thieves – Wake Up Call from Lewis Cater on Vimeo.

Das Trio aus Southend blickt im Sommer 2014 auf den Weg zurück, den sie bis hierher beschritten haben, im gegenseitigen Vertrauen bei der Kreation ihres eigenen und einzigartigen Sounds. Tosend und doch feinfühlig, rau und doch melodiös, dynamisch, kreativ und phantasievoll. Inspiriert von der Epik von Muse, der Verspieltheit von Kasabian und der Unvorhersehbarkeit von Arcade Fire ebnen die Songs auf ihrer Debüt-EP ‚If You Don’t Believe, It Can’t Hurt You‘ neue Wege des Rock’n’Roll und wühlen den Hörer auf, um ihn gleichzeitig zu trösten. Das Abenteuer hat sich gelohnt.

Ihr Lernprozess begann passenderweise in der Schule, wo Conor mit Gitarrist und Hardcore-Foo Fighters-Fan Joe Langridge-Brown in einer ganzen Reihe von Bands spielte. Als der ältere Joe an die Uni ging, fand Conor im Musikkurs seiner Abschlussklasse einen neuen Verbündeten: Dom Craik, neu an der Schule und klassisch an der Gitarre ausgebildet. Dieser wollte von Conors virtuosen Fähigkeiten profitieren. „Ich traf Conor und ich sagte ‚Gott, du hast eine gute Stimme“, lacht Dom in Erinnerung an die Anziehungskraft und das Potenzial von Conors Gesang.

“Der Gedanke ist, Musik für uns selbst zu machen.“

Conor, der mit traditionellem Soul und Hard Rock aufgewachsen ist, nennt Jeff Buckley als gemeinsamen Einfluss, der die zwei zusammenbrachte und ihn so in die Rolle des Sängers drängte. „Es war dämlich, nicht einfach nur Instrumente zu spielen“, räumt Dom ein, „aber es ging nur um Spaß, nichts Ernstes.“

Um an ihrem eigenen Sound zu arbeiten und ihren Ansatz von Originalität zu verwirklichen, verkroch sich das Trio in Doms Garage und mühte sich kräftig ab. „Alles, was wir herausbrachten, war nicht gut, und alles klang gleich“, gibt Dom zu. „Also war es ein einziger Mist“. Nach zwei Jahren der Frustration, beschloss das Management, die Jungs in die USA zu schicken.

„Der Trip nach Amerika war nötig um zu erkennen, wie man anständig schreibt, und dann kamen wir zurück und schafften es, den Sound zu entdecken, den wir für uns wollten“ … „Wir waren glücklich mit allem, was wir schrieben. Da war eine Entwicklung. Wir hatten das Gefühl, mit jedem Song bessere Schreiber zu werden.“

Wenn sich Joes Intuition als wahr herausstellt, wird sie Nothing But Thieves vielleicht bald dorthin bringen, wo ihr gewaltiger Klang am besten zur Geltung kommt: in die großen Stadien. Good Luck Guys!

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