Nora Tschirner findet ihren Beruf Bombe

Nora Tschirner findet ihren Beruf “Bombe”. In ihrem neuesten Film ‘Bon Appetit’ begeistert Nora als Weinkennerin & Someliere Hanna ihre Fans.

“Bomben”-Job: Nora Tschirner würde ihren Beruf für nichts in der Welt eintauschen.

“Ja und nein. Ja, ich habe einen Traum. Und nein, ich kann ihn nicht aus den Augen verlieren, da ich ihn – und das klingt jetzt sicher ganz amerikanisch abgedroschen – gerade lebe”, antwortete Nora Tschirner (‘Vorstadtkrokodile’) der ‘Berliner Morgenpost’ auf die Frage, ob sie trotz ihrer Schauspielkarriere noch einen Traum verfolge.

“Ich finde den Beruf Bombe. Nicht nur, dass ich über Rollen diskutieren und mich in Charaktere hineinversetzen kann, er bringt mich auch – so, wie ich ihn gerade leben kann – überall hin. Ich liebe es, in anderen Ländern Menschen, Sprachen und Kulturen kennenzulernen.”

Für ihr jüngstes Leinwandabenteuer ‘Bon Appetit‘, in dem Nora Tschirner die Someliere Hanna spielt, durfte sie in die Welt der Weine hineinschnuppern – auch, wenn ihr das nicht ganz so viel brachte. “Ich habe einen kleinen Crashkurs besucht, dennoch ist diese Welt für mich bis heute Neuland: Vor dem Wein stehe ich nach wie vor wie das Schwein vor dem Uhrwerk”.

“Vor dem Film hatte ich nie Interesse für Wein verspürt. Im Gegenteil: Man konnte mich damit jagen. Jetzt habe ich wenigstens einen Zugang dazu.”
Generell bezeichnet sich Nora Tschirner allerdings durchaus als “Genussmensch”, der allerdings auch mal mit einer ordentlich Fast-Food-Mahlzeit befriedigt werden kann: “Bei mir gibt es Tage, die ganz klar Junkfood-Tage sind. An so einem Tag will ich keine Haute Cuisine auf dem Teller, sondern ekliges Plastikessen”, verriet sie. An anderen Tagen könne sie sich auch schon mal mit einem Edeldinner in einem Spitzenlokal anfreunden.

Ebenso vielseitig wie ihr Geschmack beim Essen sieht es auch bei ihren musikalischen Vorlieben aus. Musik ist eine Leidenschaft der gebürtigen Berlinerin. “Da kann ich mich einfach emotional hingeben oder auch für Stunden ausflippen, nur weil ich bestimmte Melodie- oder Harmoniefolgen toll finde. Bei Musik würde ich mich auch nie im Leben auf eine Richtung beschränken: Ich kann Volksmusik toll und Scooter-Lieder herzzerreißend finden. Mich kann Argentinischer Tango begeistern, aber auch eine Bach-Fuge und Countrymusik”, zeigte sich Nora Tschirner offen.

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