Noch immer kein Frieden am Grab: Michael Jacksons Vater beschuldigt seine Mutter

Der Todestag von Pop-Legende Michael Jackson nähert sich und noch immer sind die Beschuldigungen für vermeintliche Verantwortliche nicht abgeklungen.

Dass die Öffentlichkeit immer wieder nachhakt, mag da noch verständlich sein; dass seine eigene Familie sich aber weiter bekriegt, ist einfach nur peinlich.
Nicht einmal in dem schmerzvollen Moment, als Joe Jackson vom Tod seines Sohnes erfahren hatte, konnte er Größe zeigen. Im Leichenhaus soll er zu seiner Frau Katherine: “Hättest du auf mich gehört, wäre Michael noch am Leben“
Das gab er gegenüber News of the World zu.

Doch anstatt sich für diese Aussage zu schämen und Reue zu zeigen, ging er sogar noch weiter ins Detail und erklärte, warum er Michaels Mutter für schuldig halte.
Sie hatte ein so gutes Verhältnis zu ihrem Sohn, dass sie hätte versuchen müssen, ihn zu einem Entzug zu bewegen.

Aber wenn die Beziehung zwischen ihm und seiner Frau und auch zwischen ihm und Michael so schlecht war, woher wollte er denn wissen, ob Katherine nicht ihr Bestes gegeben hat, um ihren Sohn zu unterstützen?
Man darf auch nicht vergessen, dass der King of Pop bereits 50 Jahre alt war und eigene Kinder hatte, also durchaus selbst Verantwortung für sein Leben trug.

Schade, dass Joe nun nicht in der Lage ist, auf das gebrochene Herz von Katherine Rücksicht zu nehmen oder wieder näher an sie heranzurücken.
Schade ist es aber auch, dass Katherine diese Aussagen nicht einfach auf sich beruhen lassen konnte und einen Anwalt eingeschaltet hat.

Wem nützt das jetzt noch etwas?
Falls sie ihren Sohn wirklich geliebt haben, sollten sie vielleicht endlich versuchen, sich nicht weiter so wichtig zu nehmen und ihrem Jungen zum ersten Todestag Respekt und Frieden zukommen zu lassen – so wie es wahrscheinlich die restliche Welt tun wird.

Bildquelle: symonsez.wordpress.com

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