Nina Hagen: Von Angesicht zu Angesicht mit Gott

Punk-Mutter Nina Hagen ließ sich nicht nur 2009 taufen, sie predigt auch seither das Wort Gottes. Ihrer Meinung nach zu Recht, hat sie den allmächtigen Herrn doch eines Nachts getroffen.

Wundervoll: Nina Hagen wurde Musikerin, weil sie eines Nachts im Drogenrausch Gott begegnete.

“Als ich mit 17 auf meinem ersten LSD-Trip in der Hölle landete, Gott um Hilfe anschrie und gerettet wurde, ein Nahtoderlebnis hatte, war das der größte Glaubenstest und -beweis. Ich war nicht identisch mit meinem Körper. Gott nahm mich mit in sein Königreich. Ich saß Jesus eine ganze irdische Nacht von Angesicht zu Angesicht gegenüber”, erinnerte sich Nina Hagen (‘Personal Jesus’) im Interview mit ‘HNA.de’ und betonte: “Was ich erlebte, sprengt die Sprache. Musik kann es am besten beschreiben. Und so wurde ich zu der Sängerin und Musikerin, die man seit 40 Jahren kennt.”

Auch wenn Nina Hagen sich erst 2009 taufen ließ und damit ihren Glauben zu einem christlichen Gott offiziell machte, ist sie doch der Meinung, schon immer an ihn geglaubt zu haben.

“In meiner Kindheit und Jugend gab es viele traumatische Erlebnisse, die mich an den Rand der Selbstaufgabe brachten. Ich wollte mir das Leben nehmen. Ich habe seit meiner frühen Kindheit an Gott geglaubt, aber mein Glauben war jung und schwach”, erklärte Nina Hagen dazu. “Ich verdanke meinen Glauben vielen wunderbaren Glaubensgeschwistern in meiner Kindheit und Jugend, die für mich gebetet haben, die mit mir gebetet haben und die mir von Gott und seiner wunderbaren Botschaft der wahren Freiheit und des ewigen Lebens erzählt haben.”

In den letzten Jahrzehnten allerdings beschäftigte sich die Exzentrikerin mit allen möglichen Glaubensrichtungen, von indischer Mystik über Ufologie war vieles dabei. In ihrem Buch ‘Bekenntnisse’ (2010) dann sprach Nina Hagen offen über ihre Bindung an Gott.

Denjenigen, die ihr vorwerfen, ihre Religion wie Unterwäsche zu wechseln, entgegnete Nina Hagen: “Sie haben mein Buch nicht gelesen oder sie kennen mich nicht, kennen mich vielleicht nur durch die Medien, die bekanntlicherweise ihr eigenes Bild malen.”

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