Nicky Haslam: Das Kleine Schwarze gibt es schon lange

Stilikone Nicky Haslam, glaubt nicht, dass Audrey Hepburn das Kleine Schwarze erfunden hat und findet Dreiviertelhosen kriminell.

Wer hats erfunden? Nicky Haslam ärgert sich darüber, dass die Welt denkt, dass Audrey Hepburn Urheberin des berühmten Kleinen Schwarzen sei.

Audrey Hepburn trug das Kleid 1961 in dem Film „Frühstück bei Tiffany’s“ und es gehört seitdem zur Standard-Garderobe von vielen Frauen. Varianten des Looks kann man überall betrachten, ob auf dem roten Teppich oder auf Büro-Parties.

Nicky Haslam findet, dass das Kleine Schwarze in jeden Kleiderschrank gehört, aber die Stilikone will nichts davon wissen, dass Audrey Hepburn es ins Leben gerufen hat: „Meine Mutter nahm mich 1948 mit nach Paris. Sie kaufte dort ein Kleid mit großen Knöpfen, die schräg über ihren Rücken liefen.

Die Leute sollten aufhören zu erzählen, dass Audrey Hepburn das Kleine Schwarze erfunden hat. Es war schon lange vorher da, bevor sie es angezogen hat“, erklärte Nicky Haslam in einem Interview mit der Internetseite ‚guadian.co.uk‘.

Der Innendekorateur liebt Kleidung und lässt sich vom Straßenstil inspirieren. Er schaut sich an, was Leute in den Geschäften kaufen oder am Abend tragen, aber kopiert sie nie. Er hasst es, Horden von jungen Menschen in den selben Sachen zu sehen – sie sollten mehr Risiken bei ihrer Kleidung eingehen: „Man sollte aufpassen, nicht auf einen Look festgelegt zu werden. Man sollte keine Angst vor neuen Dingen haben – aber schon wissen, was man nicht machen soll. Dreiviertelhosen sind kriminell. Ich liebe ‚Topman‘. Ich gehe freitags, wenn die Jungs ihren Lohn bekommen haben, und schaue mir an, wie sie aussehen. Englische Jungs haben den besten Stil in der Welt. Ich liebe ebenso Anzüge von ‚Bill Shepherd‘ oder dem jungen Rukat Shagaya“, schwärmte Nicky Haslam.

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