Nicki Minaj: Gegen Sexismus im Musikbusiness

Nicki Minaj kann kaum glauben, dass Frauen mit Durchsetzungsvermögen im Musikbusiness als „Schlampen“ abgestempelt werden.

Mission impossible: Nicki Minaj will stark durch die Musikwelt gehen und nicht als „Schlampe“ angesehen werden – eine schwierige Aufgabe, wenn man ihr glaubt.

„Wenn ich Durchsetzungsvermögen beweise, bin ich eine Schlampe. Wenn ein Mann Durchsetzungsvermögen beweist, ist er der Boss. Er gibt den Ton an. Da gibt’s keinen negativen Beiklang. Aber viele negative Beiklänge bei Schlampe“, kritisierte Nicki Minaj (‚Your Love‘) das Musikbusiness in Amerika.

Nicki Minaj heißt bürgerlich Onika Tanya Maraj und veröffentlichte am 19. November dieses Jahres ihr Debütalbum ‚Pink Friday‘.

Ihr Songwriting beschrieb die Newcomerin als natürlichen Vorgang, den sie nicht durch zu viele Gedanken unterbrechen darf.

„Wenn ich einen Rap schreibe, kalkuliert mein Hirn nicht: ‚Jetzt schreibe ich einen Rap'“, betonte sie, die schon mit Eminem und Lil’Wayne arbeitete, „So geht es nicht. Du musst es einfach geschehen lassen und darfst dich selbst nicht zu viel in Frage stellen und es einfach tun. Für mich ist Musik spirituell, es bewegt auf bizarre Weise und das kannst du in der Schule nicht lernen. Ich höre einen Beat und die Wörter fliegen mir zu.“

Klingt, als hätte Nicki Minaj noch viel vor.Wir sind zumindest erstmal auf ihr Debütalbum ‚Pink Friday‘ gespannt.

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