Neid & Missgunst treffen Til Schweiger hart

Neid & Missgunst treffen Til Schweiger hart. Kürzlich titelte die OK! „Til Schweiger: Warum gönnt ihm keiner seinen Erfolg?“ Trotz seiner Kinohits „Keinohrhasen“ und „Kokowääh“ und seiner Hammerquote vom „Tatort“ (12,57 Millionen Zuschauer!) melde sich hierzulande lieber die Neid-Gesellschaft zu Wort.

Was müßen Promis und Stars wie Til Schweiger sich gefallen lassen? Wo sind die Grenzen (geblieben)?

Die ständige Neiddebatte führte dazu, dass deutschsprachige Stars Deutschland mehr und mehr den Rücken kehrten. Nun haben auch noch unbekannte Täter einen Farbanschlag auf Til Schweigers Haus im Westen Hamburgs verübt und das Auto von Schweigers Freundin Svenja Holtmann angezündet.

Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, geht die Polizei von einer gezielten Tat aus. In einem Bekennerbrief heißt es: „Til Schweiger, you’re not welcome“. Damit prangern die Täter den Schweiger-Film „Schutzengel“ an. Der Kinofilm verherrliche den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan. „Deutsche Kriegseinsätze mit allen ihren Folgen sollen als normal und gerecht empfunden und akzeptiert werden.“ Die „Opfer der deutschen Truppen“, wie beispielsweise die mehr als 140 Zivilisten, die im September 2009 bei einem Luftangriff nahe Kunduz ums Leben gekommen sind, finden in den Äußerungen und Produktionen von Til Schweigers Film keinerlei Erwähnung.

Beim Anschlag sei das Haus leer gestanden, das Paar befände sich derzeit in Urlaub – hoffentlich sind sie nicht bereits auf der Suche nach einem Heim in Amerika…

Foto: highgloss.de

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