Nadja Uhl: Dschungelkind war eine tolle Erfahrung

Nadja Uhl ist froh, dass sie ihre kleine Familie mit zum Set ihres neusten Films nehmen konnte und erklärt, ihr Mann sei der „wahre Held“ gewesen.

Dschungelkind: Für Nadja Uhl waren die Dreharbeiten eine tolle Erfahrung

Nadja Uhl, ist ab heute mit ‚Das Dschungelkind‘ in den deutschen Kinos zu sehen. Sie war für Dreharbeiten des gleichnamigen Romans in West Papua und hatte ihre ganze Familie am Set dabei. Während Nadja erst überlegt habe, die Rolle wegen des jungen Nachwuchses nicht anzunehmen, schaffte sie es mit der Hilfe ihres Mannes, den Spagat zwischen Familie und Beruf zu meistern, berichtet sie der ‚Für Sie‘.

„Ich habe meine kleine Tochter noch gestillt, und wenn ich am Set war, hat mein Mann unsere Töchter betreut. Mein Mann ist der wahre Held“, erklärt sie und bezeichnet die Dreharbeiten zu Dschungelkind als eine „tolle“ Erfahrung. „Eine tolle Erfahrung für uns alle. Die Dreharbeiten mit den Papuas, der Set mitten im Dschungel – das bleibt unvergesslich.“

Trotz der kleinen Familie, die Nadja Uhl zum Zeitpunkt des Drehs bereits hatte, hält sie indes nichts davon, halbe Sachen zu machen. „Ich möchte nicht für ein Frauenbild stehen, das nur in Superlativen funktioniert. Von einem übertriebenen ‚Mal eben schnell nebenbei ein Kind kriegen‘-Modell halte ich nichts“, erklärt sie und während ihr am Set die Unterstützung des gesamten Teams sicher war, kann die Mutter zweier Töchter nicht verstehen, dass hierzulande keine freien Kindergartenplätze vorhanden sind.

„Es ist mir unverständlich, wie sehr hier immer noch um Kita-Plätze gekämpft werden muss. Sie sind so wichtig, nicht nur für die Mütter, die ihre Kinder in guten Händen wissen möchten, sondern auch für die Entwicklung der Kinder“, macht Nadja Uhl ihrer Unmut Luft.

Schreibe einen Kommentar