Muss Leah Remini Konsequenzen der Scientology fürchten?

Dreißig Jahre ihres Lebens Remini der Scientology geopfert. Fast ihr ganzes Leben befolgte sie die Lehren, beantwortet Fanpost mit scientologischen Texten, um für die Sekte zu werben. Bereits im Jahr 2006 sorgte Leah für Unruhe in den Reihen der Sekte.

Leah Remini gin einen großen Schritt: Sie sagte Goodbye Scientology

Der Grund damals: Bei der Hochzeit von Tom Cruise bohrte sie nach, weshalb die Frau des Sektenführers David Miscavige fehle, die seitdem verschwunden ist und vermutlich von Sektenanhängern an einem unbekannten Ort festgehalten wird.

„Du hast nicht den Rang, nach ihrem Verbleib zu fragen“

So ein hohes Sektenmitglied, der Leah damals zurecht wies. Jahrelang musste sie sich für dieses Vergehen Befragungen unterziehen. Vor kurzem erklärte Leah Remini öffentlich, der Sekte den Rücken gekehrt zu haben, da sie diese als “korrupt” betrachte. Bei ihren Fans hatte sie sich für den Rückhalt bedankt. “Ich bin wirklich dankbar für all eure Unterstützung”, erklärte sie.

Leider gibt es nicht nur positive Reaktionen auf ihre Tat. Schauspiel-Kollegin Kirstie Alley postete auf Twitter:

“Als ich mit diesen bösartigen Gerüchten konfrontiert wurde, brauchte ich einen Moment, um die Erfahrung über den Verlust einer Person, von der ich dachte, sie sei meine Freundin, zu verarbeiten. Dann sagte ich: “F*** sie”. Wenig später schickte sie eine gefährliche Drohung hinterher: “Das süßeste Gift wird mit einem Lächeln serviert. Nehmt euch vor Sirup in Acht.”

Harte Sache …

6 Kommentare bei „Muss Leah Remini Konsequenzen der Scientology fürchten?“

  1. Ist doch wohl absurd, als wenn man sich jahrelang befragen lassen würde, zumal die Gebäude von Scientology für jeden offen zugänglich sind und man rein und raus gehen kann wie und wann man will.

    1. erhefr eurtfgeurf sagt:

      selber mitglied?

  2. Viel Spekulation und wenig Fakten. Wenn ich aus der katholischen Kirche austrete, habe ich dann auch 30 Jahre meines Lebens der katholischen Kirche “geopfert”?..oder wenn ich nicht mehr Bayern Fan sein will: hatte ich mein Leben den Bayern geopfert. Es wird Zeit dass diese künstliche Kontroverse versachlicht wird. Sie ist ausgetreten, so what? Würde man jeden Austritt z.B. aus der evangelischen Kirche entsprechend hyperventilieren, die Medien wären voll.

  3. Wir brauchen eine größere Aufmerksamkeit für das Thema Scientology! Wie sie rekrutieren. Hinter welchen Frontgruppen sie sich verstecken. Wie sie Phobien indoktrinieren. Wie sie Menschen zu Gehorsam und Konformität manipulieren.

    http://www.destruktive-gruppen-erkennen.com

  4. Das einzige was Leah Remini wohl fürchten muss, ist ihr eigenes schlechtes Gewissen. Man fürchtet sich vor den Konsequenzen dessen, was man getan hat, davon wird man Opfer. Aber es ist ein freies Land, natürlich hat man in einem freien Land immer auch das Recht ein “Opfer” zu sein.

  5. Einfache Antwort:
    Nein! Scientologen verfolgen das einfache Motto: wenn jemand gehen möchte, lassen sie ihn schnell gehen. Punkt.
    Scientologen wollen Menschen helfen, doch zur Hilfe kann man niemanden “zwingen”. Das ist ganz logisch.

Schreibe einen Kommentar