Moritz Bleibtreu: Zeichnen gegen Dämone

Moritz Bleibtreu hat eine tolle Methode, um Alpträume abzuschütteln: Als Kind ließ ihn seine Mutter die nächtlichen Dämone einfach zeichnen.

Dämone ade: Als Moritz Bleibtreu als Kind einen Alpträume hatte, ermutigte ihn seine Mutter, seine Traum-Dämone aufzumalen.

„Als ich klein war, hatte ich einen Albtraum und bin weinend zu meiner Mutter gelaufen. Als sie wissen wollte, von was ich träumte, sagte ich: ‚Da war irgend so ein Teufel'“, erinnerte sich Moritz Bleibtreu im Interview mit dem ‚Tele 5‘-Filmmagazin ‚Wir lieben Kino Extra‘.

„Meine Mutter meinte: ‚Komm, mal ihn mir auf‘. Also hab ich mich um 3 Uhr nachts hingesetzt und gemalt. Logischerweise kam irgend so ein Hampelmännchen raus.

‚Und davor hast du Angst?‘ ‚Nein, stimmt – davor habe ich keine Angst‘


Also alles wiedereinmal halb so wild und Moritz ging wieder pennen!

Genauso, wie seine Mutter mit Alpträumen umzugehen pflegte, sollten die Menschen mit traumatischen Geschichtsereignissen umgehen, findet Moritz Bleibtreu. „Nur, wenn du die Geschichte benutzt und zum Teil deines Lebens machst, wirst du sie ertragen können“, betonte der Künstler.

Moritz Bleibtreu ist demnächst als Nazi-Verbrecher Joseph Goebbels in ‚Jud Süß – Film ohne Gewissen‘ zu sehen.

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