Mola Adebisi kotzt die jagt nach der Einschaltquote an

Hat das Dschungelcamp die Karriere von Mola zerstört?

Der Dschungel-Schock hält immer noch an: Mola Adebisi kotzt die jagt nach der Einschaltquote an. Doch sind die Reaktionen der Zuschauer wirklich so verwundernt? Wer sich in die Höhle des Löwen begibt (freiwillig), der darf sich nicht über Fleischwunden wundern. Sicher, er wurde ein Stückweit in eine Rolle gedrängt, doch Mola lieferte auch das Futter dazu.

Mola Adebisi findet: „Zuschauer sind Sadisten“. War das vorher so unklar?

Kritisch betrachtet hat die Teilnahme im Dschungelcamp den meisten Promis nur Ärger eingebracht – der erhoffte Karriereschub blieb meistens aus. Mit solchen TV-Formaten wird nun mal die Gier der Zuschauer nach Promis, die sich lächerlich machen oder in peinlichen Situationen zeigen, perfekt bedient. Das kann sich doch jeder Vorschüler voher denken.

In einigen Fällen stellte sich das Camp auch als Karriere-Killer heraus – wie etwa bei Mola Adebisi. Bei dem gerade die Verwunderung sehr groß ist. Der Ex-Viva-Moderator hat auch Monate nach der Teilnahme sein „Dschungeltrauma“ nicht überwunden. Kurz nach Dreh-Ende verließ ihn seine Freundin Verena, Molas Autoshow im Fernsehen ging flöten und ein Shitstorm wegen seines feigen Verhaltens vor der Dschungelkamera brach über ihn herein.

Kürzlich bekannte Mr. Rasta-Träger gegenüber dem „Express“: „Die öffentliche Wahrnehmung war doch: Ich sei das Letzte. Elf Tage Dschungel schienen meiner 20-jährigen erfolgreichen TV-Karriere vor die Füße gerotzt zu haben.“

Zwar hat Mola inzwischen wieder eine eigene Show bei einem Online-Teleshoppingsender und sich mit einer Strandbar ein zweites Standbein aufgebaut, doch die Verbitterung auf Reality-Formate hält nach wie vor an. Mola:

„Die Zuschauer sind Sadisten. Man will Menschen leiden sehen. Nur wenn es der Priester mit der Prostituierten und dem Aids-Kranken treibt, kann man noch Quote erzeugen.“

Foto:
RTL / Stefan Gregorowius

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