Michael Michalsky unterstützt Künstler gegen Aids

Michael Michalsky hat in seiner Jugend Menschen an Aids sterben sehen. Heute kämpft er für mehr Bewusstsein mit Umgang mit der Krankheit.

Ernstes Anliegen: Michael Michalsky findet es wichtig, dass Aids nicht unterschätzt wird.

Gestern fanden sich diverse Prominente im Berliner ‘Theater des Westens’ ein, wo die Benefiz-Gala ‘Künstler gegen Aids’ ihr 10. Jubiläum feierte. Darunter auch Michael Michalsky (‘Tchibo’), der sich gegenüber der ‘Berliner Morgenpost’ an seine eigenen Erfahrungen mit der Immunkrankheit erinnerte: “Ich habe selbst 1990 in einem Sterbehospiz in London gearbeitet. Es ist schlimm, was diese Krankheit mit den Menschen macht.”

Dass Aids immer mehr aus dem Bewusstsein der Leute verschwindet, findet der Kreativling falsch. “Solche Bilder sind vielen Menschen nicht mehr präsent. Auch aufgrund der besseren Medikamente. Die Gefahr bleibt jedoch”, mahnte Michael Michalsky.

Auch Schauspielerin Anouschka Renzi (‘Gier’) verlor schon Freunde an Aids und will dafür sorgen, dass niemand HIV unterschätzt. “Es wird zu wenig darüber gesprochen. Es müsste heute in den Schulen wieder eine intensivere Aufklärung geben. Manche Jugendliche fühlen sich nicht mehr betroffen, sind es aber natürlich”, stellte Anouschka Renzi fest.

Unter den rund 1.700 Gästen befanden sich Stars wie die Schauspieler Barbara Schöne und Otto Sander, Moderatorin Annabelle Mandeng, die Witwe des verstorbenen Entertainers Harald Juhnke und Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner. Comedian Ingo Appelt eroberte die Bühne genauso wie US-Sängerin Jennifer Rush.

Aus der Politik erschienen unter anderem Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast.

Moderiert wurde ‘Künstler gegen Aids’ von Star-Scherzer Dirk Bach und seiner Kollegin Griseldis Wenner.

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