Michael Jackson: Neue Details zur Sucht nach Schlaf

Michael Jackson soll sich nahezu jede Nacht mit dem Narkotikum Propofol zu einigen Stunden Schlaf verholfen haben. Michael scheint süchtig nach Ruhe und Schlaf gewesen zu sein – warum fand er diese Ruhe nicht mehr ohne die „Drogen“?

Sucht-Verdacht: Michael Jackson nahm fast jede Nacht Propofol um Schlaf zu finden

Angeblich orderte sein Leibarzt Dr. Conrad Murray in den drei Monaten vor dem Tod von Michael 225 Ampullen von dem Narkosemittel. Vor Gericht soll Conrad Murray außerdem zugegeben haben, seinem Patienten das starke Propofol sechs Mal wöchentlich in den zwei Monaten vor seinem Tod verabreicht zu haben.

Bei der derzeitigen Anhörung, in der geklärt werden soll, ob sich Dr. Conrad Murray nach dem Tod von Michael Jackson am 25. Juni 2009 wegen Totschlags vor Gericht verantworten muss, betrat gestern Detective Orlando Martinez den Zeugenstand und gab an, Murray habe mit ihm über Jacksons Propofol-Gebrauch gesprochen. Laut des Polizisten hat der Mediziner zugegeben, dem King of Pop an dem verhängnisvollen Tag das Mittel gegeben zu haben.

Das Gericht hat bereits gehört, dass der Arzt von verschiedenen Telefonaten abgelenkt wurde, als er eigentlich Jacksons Schlaf beobachten sollte. Er selbst erklärte gegenüber der Polizei, er sei für lediglich zwei Minuten nicht vor Ort gewesen. Als er zurückkam, hätte Michael Jackson bereits aufgehört zu atmen.

Berichten zufolge hat Conrad Murray gegenüber der Beamten auch zugegeben, dass er Michael Jackson an diesem Tag noch andere Beruhigungsmittel verabreicht hätte.

Während der Anhörung wurde auch behauptet, dass Dr. Murray gewartet habe, bis er den Notruf absetzte und der Kult-Star bereits tot gewesen sei, als die Ärzte in seinem Haus ankamen. Martinez wurde gefragt, ob Murray einen Grund dafür angegeben hätte, nicht sofort Hilfe gerufen zu haben: „Er sagte, er habe sich um seinen Patienten gekümmert und habe ihn nicht vernachlässigen wollen.“

Conrad Murray soll angegeben haben, Michael Jackson 25 Milligramm Propofol gegeben zu haben, was etwa der Hälfte einer üblichen Dosis entspricht. Er sagte angeblich, dass der Sänger nicht habe schlafen können. Der Arzt soll zudem zugegeben haben, in Sorge gewesen zu sein, dass Michael möglicherweise abhängig geworden sei und er habe ihm helfen wollen, das Propofol nicht länger zu nehmen.

Auch der Apotheker Tim Lopez betrat gestern den Zeugenstand und sagte, in den drei Monaten vor dem Juni 2009 habe Conrad Murray 225 Ampullen Propofol gekauft. Außerdem erstand der Mediziner andere Beruhigungsmittel namens Benzodiazepine.

Nachdem Michael Jackson verstorben war, fanden sich in seinem Haus noch zwölf Ampullen Propofol.

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