Luella Bartley: Perfekt nicht immer richtig

Luella Bartley findet, dass „perfekt“ nicht immer richtig ist – sie wünscht sich mehr Einzigartigkeit. Luella Bartley beklagte sich darüber, dass mit den festgelegten Linien der Designer der Spaß daran, einen eigenen Stil zu entwickeln, abhanden gekommen sei.

Stil-Frage: Luella Bartley findet den eigenen Stil wichtig – der nicht immer perfkt sein muß

Luella Bartley, die einmal als Journalistin angefangen hatte, hat das Gefühl, dass die Individualität zugunsten eines leichten Zugangs zur Mode gelitten habe.

„Ich bin nicht dagegen, Mode zugänglich zu machen, ich denke, das ist wichtig. Aber es ist alles so verwässert … Zu meiner Zeit ging es darum, herauszugehen und seinen eigenen Stil zu finden. Jetzt ist alles so leicht zu haben, dass man gar nicht mehr seinen eigenen Look finden muss. Und ich liebe die Suche“, erklärte sie.

Anschließend diskutierte Luella Bartley den englischen Sinn für Mode. Ihrer Meinung nach werden viele Geschmäcker uniformiert, so dass Kreativität kaum noch vorhanden ist.

„Es gibt definitiv eine Bewegung in Richtung Perfektionismus, und ich glaube nicht, dass es dabei beim englischen Stil geht. Da passiert viel Individuelles und es fühlt sich wie die richtige Zeit an, herum zu schimpfen. Es ist nicht so, als würde ich denken, englische Frauen seien nicht mehr einfallsreich. Ich schätze, ich will uns einfach das Feuer wieder zurückgeben. Wir brauchen all diese vorgefertigten Formeln nicht, man kann mal falsch liegen, aber das macht nichts“, befand Luella Bartley.

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