Lena Meyer-Landrut: Private Fragen werden mit unverständlichen Geräuschen beantwortet

Lena Meyer-Landrut und Stefan Raab in einer Pressekonferenz

In Sachen Umgang mit den Medien hält sich Lena Meyer-Landrut an ihren Produzenten, Mentor und vielleicht auch Vorbild Stefan Raab. Der ist präsent, redet gern und vor allem viel – verrät aber nie auch nur ein Fünkchen über sein Privatleben.

Lena ist noch kein Medienprofi – Stefan wird sie coachen

Nach all den Jahren weiß man, dass Stefan Raab mit seiner langjährigen Lebensgefährtin, die Nike heißt, zwei Töchter hat. Das ist alles.

Clever! Wo es keine persönlichen Informationen gibt, da können die Klatschspalten auch keine hässlichen Storys erfinden. Verständlich, dass Lena Meyer-Landrut, die ja nun auch nicht dumm ist, es ihm gleich tun will.

Allerdings gibt es mal wieder einen großen Unterschied zwischen den beiden. Während Stefan Raab charmant und witzig bleibt, verhält Lena sich einfach nur hmm, merkwüdig.

Auf die Frage, ob denn auch ihre Familie mit in Oslo angereist sei, antwortete Lena Meyer-Landrut laut: „Nöööööööööööööööt“ und stiftete einige Verwirrung. Die Deutschen kennen ihre schräge Lena ja mittlerweile – aber in der Konferenz befand sich auch die internationale Presse. Stefan Raab übersetzte diese Verhalten dann mal eben mit: „Man muss auch nicht jede Scheiße beantworten Lena.“

Die Journalistin fragte verstört nach, ob die Familie denn wirklich scheiße wäre. Und Lena Meyer-Landrut stellte klar, dass private Fragen es auf jeden Fall sind.

Sie unterscheidet nicht zwischen bösen oder unschuldigen Fragen, vielleicht auch, weil sie nicht ermessen kann, inwiefern was verwendet werden kann. Das ist ihr gutes Recht und wie bereits erwähnt, das ist gar nicht mal so dumm.

Aber muss Lena Meyer-Landrut sich dabei so merkwürdig und … komisch verhalten? Immerhin möchte sie in anderen Ländern doch auch einige Sympathiepunkte bekommen. Oder viel eher: Sie muss, falls sie den Eurovision Song Contest am Ende wirklich gewinnen will.

Bildquelle: Flickr / Aktiv I Oslo.no / CC BY-NC-ND 2.0

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