Lady Gaga kämpft gegen Russland … ein bisschen …

Dass Lady Gaga mit ihrem Stil oder ihrer Meinung öfter mal aneckt ist ja nichts Neues. Jüngst hat sich die exzentrische Pop-Queen mit den russischen Behörden angelegt. Per Twitter sprach sie sich gegen das neue Anti-Homosexualitäts-Gesetz in Russland aus.

Lady Gaga: Ärger mit Russland
Sie kritisierte per Twitter die Schwulenpolitik des Landes

Ein bisschen PR schadet nie! Aber dieses Thema liegt ihr wirklich am Herzen: Lady Gaga ist seit jeher bekennende Aktivistin für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender, kurz LGBT.

Zuerst schrieb sie: „Ich sende den LGBTs in Russland Mut zu. Der zunehmende Amtsmissbrauch der Regierung ist archaisch. Teenager werden mit Pfefferspay besprüht? Zusammengeschlagen? Mutter Russland?“ Kurz darauf kommen noch deutlichere Worte: „Die russische Regierung ist kriminell. Unterdrückung wird immer mit Revolution begegnet werden. Russische LGBTs, ihr seid nicht allein. Wir werden für eure Freiheit kämpfen“, ist auf Twitter weiter zu lesen. Das riecht nach Ärger!

Auf die Twitter-Attacken von Lady Gaga ordnete Vitaly Milonov, Politiker in St. Petersburg die Behörden dazu an, die Unterlagen von Lady Gaga noch einmal zu überprüfen. Sie nimmt es gelassen. Auf Twitter schreibt sie: „Warum habt ihr mich denn nicht schon damals verhaftet, als ihr die Gelegenheit dazu hattet, Russland? Weil ihr der Welt nicht Rechenschaft ablegen wollt.“ Ganz schön mutig! Übrigens ist sie nicht die einzige Musikerin, die Probleme mit dem russischen Staat hat. Jüngst musste die “Bloodhound Gang” das Land nach einem Konzert verlassen.

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