Krasses Experiment in einer französischen Quizshow

Krasses Experiment: Was da in einer französischen Quizshow passierte, war unglaublich. Und dennoch haben viele Teilnehmer es einfach geschehen lassen.

Krasses Experiment, Wissenschaft oder verantwortungsloser TV-Schwachsinn?

Aber von vorn:
La Zône Extrem (Gefahrenzone) sollte eine ganz normale Quizshow sein. Aber es gab einen kleinen Unterschied. Hierbei war das Risiko nicht, eine Menge Geld zu verlieren, sondern körperliche Qualen zu erleiden.

Beantwortete ein in einer Kabine eingesperrter Kandidat eine Frage nicht richtig, wurde er mit Stromschlägen von 20 bis hin zu 460 Volt gequält. Den Schalter dafür mussten die restlichen Kandidaten betätigen.

Der Mann schrie und bettelte die Sendung abzubrechen. Aber es half nichts.

Die gute Nachricht: Das ganze war nur ein Experiment eines französischen Filmemachers, der daraus eine Dokumentation machen wollte. Die Sendung hat es in der Form nie gegeben, der Mann in der Kabine war ein Schauspieler und das gesamte Set war eingeweiht.

Das Traurige: Die restlichen Kandidaten waren wirklich unwissend. Und 81 Prozent von ihnen gaben nach und sendeten, wie es von ihnen verlangt wurde, die Stromschläge – ein definitv krasses Experiment!

Welches allerdings der Realität entstammte: Denn es wurde ein berühmtes amerikanisches Experiment bestätigt, dass besagte, dass Menschen nahezu alles tun würden, wenn es ihnen nur von Autoritäten auferlegt werden würde.

Der Filmemacher erklärt, dass die Menschen sich unter Druck gesetzt fühlten, weil sie wussten, sie sind im Fernsehen und müssten tun, was man von ihnen erwartet. Immerhin könnten alle zuschauen.
Vielleicht ist das Vertrauen, was man in Produzenten, Medien und Co. hat, auch so unerschütterlich, dass man die eigenen Warnsignale ignoriert und darauf hofft, dass andere ihren gesunden Menschenverstand walten lassen würden.

Mit diesem Film, der gestern im französischen TV ausgestrahlt worden ist, hat man auf schockierende Art gezeigt, wie viel Macht das Fernsehen wirklich besitzt.

Bildquelle: de.dreamstime.com

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