Kleine Vitaminkunde

Im Winter genügend Vitamine zu sich zu nehmen, wird einem überall geraten. Aber wofür sind die einzelnen Vitamine nützlich? Wir haben eine kleine Übersicht zusammengestellt.

Vitamine sind wichtig – aber Vorsicht ist geboten

Gefährlich? Vitamine sind doch gesund?! (hier mehr zu den Gefahren rund um Vitaminen) Erstmal zu den positiven Punkten: Vitamin A steckt zum Beispiel in Spinat und Mohrrüben, aber auch in Grünkohl, der jetzt im Winter gerne verzehrt wird. Es regt das Wachstum neuer Zellen an und hilft der Haut, ihren Schutz gegen Kälte aufrecht zu erhalten.

Vitamin D dient – wir kennen es aus der Werbung – dem Aufbau Erhalt von Knochen und regulliert die Kalziumaufnahme aus der Nahrung. Vitamin D ist in Fisch und Eiern enthalten. Für die Knochenbildung ist außerdem Vitamin K wichtig, das auch die Blutgerinnung reguliert. Enthalten ist es in Spinat, einigen Salaten, Eiern und Milchprodukten.

Auch in Fleisch sind Vitamine enthalten: Vitamin B1 und B2, B6 oder B12 beispielsweise. Vitamin B1 ist wichtig für den Stoffwechsel insgesamt, B2 für das Nervensystem. Wichtig für den Winter: Vitamin B6, das in Hühner- und Schweinefleisch genau so vorkommt wie in Fisch, Kohl oder Vollkornprodukten, unterstützt das Immunsystem.
Vitamin B12 (enthalten in Milch, Fisch, Eiern und Muskelfleisch) dient der Zellerneuerung und hilft bei der Bildung neuer Blutkörperchen.

Das bekannte Vitamin C kommt am konzentriertesten in Hagebutten vor (1.250 Milligramm pro 100 Gramm), nicht in Zitronen. Das Allround-Vitamin unterstützt das Bindegewebe, den Aufbau von Knochen und Zähnen und ist wichtig für Wundheilung. Außerdem unterstützt es ebenso das Immunsystem.

Welches Gemüse im Winter?

Um das Immunsystem bestmöglich zu unterstützen, sollte man viele Vitamine zu sich nehmen: Grünkohl wird nicht umsonst im Winter am liebsten gegessen, denn er enthält Unmengen an Beta-Carotin (Vorstufe des Vitamins A) und soll sogar Krebs vorsorgen. Regelmäßig gegessen werden sollten zudem Brokkoli, Mohrrüben, Tomaten, Chicorée, Knoblauch, Pilze und Spinat – wenn möglich, roh oder nur sehr kurz gedünstet, um so viele Vitamine wie möglich zu erhalten!

Zucker schwächt das Immunsystem

Wenig bekannt ist, dass handelsüblicher Zucker das Immunsystem schwächt. Es irritiert das Stoffwechselsystem und führt dazu, dass sich der Körper darauf konzentriert, den Zucker auszuscheiden oder zu verarbeiten, statt sich den „echten“ Eindringlingen zuzuwenden. Unser Körper braucht etwa 90 Gramm Zucker am Tag, laut GDA-Nährwertkompass – laut Weltgesundheitsorganisation WHO sogar nur 50 Gramm am Tag, das entspricht einer Tafel Vollmilchschokolade. Allerdings steckt Zucker in vielen Lebensmitteln: Honig, Marmelade, Milchprodukte, Müsli, Fertigpackungen, Säfte, Eis, Kakaopulver, Joghurt,…die Liste lässt sich fortsetzen. Also Augen auf bei der Ernährung, gerade im Winter!

Foto:
Flickr / Anna / CC-BY 2.0

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