Keine Zukunft für Revier-Fernsehkrimis?

Lange Zeit galten die Fernsehkrimis aus dem Ruhrgebiet als führend im Bereich der TV-Krimiunterhaltung. Doch nun scheint den Revier-Krimis langsam aber sicher die Luft auszugehen.

Der Duisburger Tatort mit dem „Rüpelbullen“ Horst Schimanski (Götz George) wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt – weniger aufgrund der Zuschauerzahlen (denn diese waren bis zuletzt überdurchschnittlich hoch) als vielmehr aufgrund des Alters von Götz George.

Was folgte, war „Lutter“, eine klassische „Ruhrpott-Krimiserie“, die vom ZDF produziert wurde. Doch auch „Lutter“ wird in diesem Jahr eingestellt werden, die letzte Folge mit Joachim Krol als Kommissar Lutter ist bereits abgedreht, Krol wird ab Mitte des Jahres als Hauptdarsteller im Frankfurter „Tatort“ zu sehen sein. Und so ist ungewiss, ob schon in baldiger Zukunft wieder Fernsehkrimis aus dem Revier im Fernsehen zu sehen sein werden – das Ruhrgebiet befindet sich im Wandel, und trotz der Tatsache, dass Essen in diesem Jahr Europas Kulturhauptstadt ist, scheinen den Drehbuchautoren zunehmend die Ideen auszugehen.

Bildquelle: ard.de

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