Karl Lagerfeld will nie mehr Schwarz tragen

Karl Lagerfeld findet Schwarz keine schmeichelhafte Farbe – also trägt er ab jetzt Dunkelblau. „In der Mode geht es um Veränderung, auch für mich. Ich habe kürzlich bemerkt, dass Marineblau im Fernsehen besser rüberkommt“, antwortete Karl Lagerfeld dem ‚Daily Telegraph‘ auf die Frage, warum er seinen berühmten schwarzen Anzug gegen Dunkelblaue und Graue getauscht hat.

Stur: Karl Lagerfeld trägt kein Schwarz mehr, weil es ihm nicht steht

Derzeit folgt Karl Lagerfeld einer besonderen Leidenschaft: Bücher über Sprache. Für einen Schlaukopf will der gebürtige Hamburger aber auf keinen Fall gehalten werden, das passt seiner Meinung nach nicht zu einem Designer. „Ich stehe total auf Bücher über Sprache. Wie sie war, wie sie sein sollte, wie sie wird, woher sie kommt. Ich finde das sehr interessant“, enthüllte er, betonte aber: „Die anderen Bücher, die ich lese, sind zu angeberisch, um sie preiszugeben, weil ich kein intellektuelles Image haben will. Ich bin schließlich ein Mode-Mensch.“

Lieber als über schlaue Bücher zu sprechen, nutzte Karl Lagerfeld die Gelegenheit, mit einem alten Vorurteil über sich aufzuräumen: „Ich komme immer zu spät, nicht etwa, weil ich unhöflich bin, sondern weil ich vergesse auf die Uhr zu sehen, wenn ich mit jemandem zusammen bin“, betonte der Altmeister. „Wenn ich also am Morgen schon zu spät bin, zieht sich das durch den ganzen Tag.“

Dabei hilft Karl Lagerfeld auch der neue, dunkelblaue Anzug nicht.

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