Jörg Kachelmann ist freigesprochen

Jörg Kachelmann ist im Prozess wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung freigesprochen worden! Jörg Kachelmann kassiert vor Gericht tatsächlich einen Freispruch! Das teilte das Landgericht Mannheim am Dienstagvormittag mit. Das Urteil wurde im Gerichtssaal mit Applaus begrüßt. Im Vergewaltigungsprozess um Jörg Kachelmann hat das Landgericht Mannheim den Freispruch für den TV-Wettermoderator mit einem Mangel an Beweisen begründet. Die Indizien hätten für eine Verurteilung nicht ausgereicht, hieß es Medienberichten zufolge in der Urteilsbegründung.

Jörg Kachelmann kassiert vor Gericht tatsächlich einen Freispruch!

Nach dem Freispruch von Jörg Kachelmann will die Staatsanwaltschaft Mannheim nicht gegen die Ex-Freundin des TV-Moderators ermitteln. Das sagte Staatsanwalt Andreas Grossmann nach dem Urteil im Landgericht Mannheim. Die Klägerin hatte Jörg Kachelmann beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und drei Monate Haft für Jörg Kachelmann wegen schwerer Vergewaltigung seiner ehemaligen Freundin gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Kachelmann hatte die Vorwürfe stets bestritten.

Der Verteidiger des vom Verdacht der Vergewaltigung freigesprochenen TV-Moderators Jörg Kachelmann, Johann Schwenn, hat sich mit dem Urteil zufrieden gezeigt, die Urteilsbegründung aber als “erbärmlich” bezeichnet. Das Landgericht Mannheim habe die Begründung mit einer “Verteidigerbeschimpfung” begonnen und klar gemacht, dass sie den Angeklagten eigentlich nur zu gerne verurteilt hätte. Schließlich sei es zum “Schulterschluss” mit der Staatsanwaltschaft gekommen, als sich das Gericht bei dieser ausgiebig bedankt hatte.

Es gebe auch nach dem Freispruch kein Verfahren gegen die Frau, beispielsweise wegen des Verdachts der Falschaussage. Es liege auch keine Anzeige gegen sie vor. Die Staatsanwaltschaft habe nun eine Woche Zeit, gegen das Urteil Einspruch zu erheben. Man werde diese Zeit nutzen, die Urteilsbegründung zu prüfen, so Grossmann weiter.

Das Verfahren lief über insgesamt acht Monate, mehrere Gutachter konnten dabei keine klare Einschätzung zum Wahrheitsgehalt der Vergewaltigungsvorwürfe abgeben. Der Prozess wurde von einer beispiellosen medialen Aufmerksamkeit begleitet, allein für die Urteilsverkündung waren knapp 50 Journalisten akkreditiert.

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